Günstige Windenergie

EVP-Kantonsrat Wolfgang Ackerknecht ahmte eine Windkraftanlage nach: «Ffffft.» Er wollte damit demonstrieren, dass eine Anlage selbst in der Nähe nicht mehr Lärm als ein leises Radio macht. Tatsächlich hielt sich beim Medientermin niemand die Ohren zu.

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EVP-Kantonsrat Wolfgang Ackerknecht ahmte eine Windkraftanlage nach: «Ffffft.» Er wollte damit demonstrieren, dass eine Anlage selbst in der Nähe nicht mehr Lärm als ein leises Radio macht. Tatsächlich hielt sich beim Medientermin niemand die Ohren zu. Laut Ackerknecht handelt es sich bei der Aufnahme von acht Windkraft-Standorten um einen «Nebenaspekt des Richtplans». Sie bedeute noch lange nicht, dass die Anlagen gebaut würden. In Braunau werde man eine andere Anordnung wählen müssen, sie sollten nicht rund ums Dorf zu stehen kommen. Wind sei im Übrigen eine «günstige und sichere Energie», sie koste nur 18 bis 21 Rappen pro Kilowattstunde. Man gewöhne sich an den Anblick der Anlagen, sagte Ackerknecht. Er habe es selber bei Besuchen in Deutschland erlebt. (wu)