Grüne sind für Behördenschreck

RAPPERSWIL-JONA. Der streitbare Bruno Hug bekommt im Kampf um das Stadtpräsidium von Rapperswil-Jona überraschend Unterstützung von der Lokalpartei UGS (unabhängig, grün, sozial).

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RAPPERSWIL-JONA. Der streitbare Bruno Hug bekommt im Kampf um das Stadtpräsidium von Rapperswil-Jona überraschend Unterstützung von der Lokalpartei UGS (unabhängig, grün, sozial). Mit seinem Einsatz für «freie Seeufer, bessere Velowege und den Landschaftsschutz» habe Hug «Kernthemen der UGS erfolgreich gefördert», teilte die Partei mit.

Hug ist in Rapperswil-Jona unter anderem bekannt als Verleger der «Obersee Nachrichten». Die Gratiszeitung führt seit Monaten eine Kampagne gegen die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb). Unter anderem deshalb wurde Hug vom «Tages-Anzeiger» schon als «Behördenschreck» bezeichneten. Restlos überzeugen konnte Hug die Grünen aber offenbar nicht. Co-Präsidentin Elisabeth Beer sagt: «Wir wollen einen zweiten Wahlgang, dann werden die Karten neu gemischt.»

Politisch am nächsten müsste der UGS eigentlich ihr ehemaliges Mitglied Stefan Ritz sein. Laut Beer hat die Partei aber Zweifel, ob Ritz über die nötigen Führungsqualitäten verfüge. SP, CVP und FDP unterstützen den bisherigen Stadtrat. (pb/ar)

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