Grüne gegen neue Schnellstrasse

Romanshorn. Die Thurgauer Grünen kritisieren die Halbzeitbilanz des Regierungsrates als schön geredet.

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Romanshorn. Die Thurgauer Grünen kritisieren die Halbzeitbilanz des Regierungsrates als schön geredet. Nicht einverstanden zeigt sich die Partei mit der Aussage, wonach die Bodensee-Thurtalstrasse (BTS) die wirtschaftliche Situation im Oberthurgau verbessere und sich der Siedlungsdruck nicht vergrössern werde. Mit der BTS wolle die Regierung die wirtschaftliche Entwicklung im Oberthurgau fördern.

Dies befremde, meldeten doch die Städte Arbon und Romanshorn seit Jahren überdurchschnittliche Zahlen bei der Bautätigkeit. Offenbar sei die Gegend nicht unattraktiv und bietet auch Existenzmöglichkeiten. Das Argument der Wirtschaftsförderung via Schnellstrassenbau sei deshalb unehrlich und vorgeschoben, heisst es in einem Communiqué der Grünen. Die Behauptung, die BTS würde den Siedlungsdruck nicht erhöhen, nur kanalisieren, sei Schönrederei. (red.)