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GRÜNE BRANCHE: Gartentage im Frühling

Jardin Suisse Thurgau (JSTG) beschloss, erneut mit den «Thurgauer Gartentagen» in den Frühling zu starten.

Die ersten «Thurgauer Gartentage» im Frühjahr 2017 waren für den gärtnerischen Detailhandel und die teilnehmenden Gartenbauer ein Erfolg. Und so wurde an der 111. Generalversammlung des Berufsverbandes in Lipperswil diskussionslos beschlossen, dieses Aktionswochenende am 21./22. April erneut durchzuführen. Um eine Konkurrenzsituation mit dem «Kreuzlinger Gartentag» vom 28. April zu vermeiden, wurde folgende Lösung gefunden: Am 21./22. April präsentieren mindestens 15 Endverkäufer des grünen Detailhandels die «Thurgauer Gartentage» kantonsweit. Zudem beteiligen sich zwölf weitere JSTG-Mitglieder – die Mehrzahl Gartenbauer – auf dem Kreuzlinger Boulevard am Gartentag. JSTG wird dort zusätzlich Pflanzen vorstellen, die der Biodiversität auf der Terrasse, dem Balkon und im Garten dienen.

Das Vorhaben von JSTG, im Botanischen Garten Frauenfeld beispielhaft für mehr Biodiversität im Siedlungsraum zu sorgen, fand weit über den Kanton Beachtung. Obwohl die Thurgauer Gärtnermeister von JSTG das Material zum Selbstkostenpreis und ihre Arbeitsstunden nur zu einem sehr tiefen Ansatz verrechnen wollen, sind mehr als 100000 Franken nötig. «Erste erfreuliche Zusagen sind da, aber die auf Sponsoring und eventuell Crowdfunding basierende Geldbeschaffung hat ihre Ziele noch nicht erreicht», sagte JSTG-Präsident Viktor Gschwend an der GV. Deshalb soll die Umsetzung erst ab Frühling 2019 erfolgen. Jede Art Spender und Spenden sind JSTG, der im Internet auf www.biodiversitaet-tg.ch über den aktuellen Stand auf dem Laufenden hält und auch am Kreuzlinger Gartentag informiert, ebenso willkommen.

Als Delegierte für den nationalen Verband wurden neben Viktor Gschwend (Egnach), Guido Stadelmann (Märstetten) und Stefan Zöllig (Amriswil) bestimmt. Für 30 Jahre JSTG-Mitgliedschaft konnten die Inhaber der Imhof Gartenbau AG (Dussnang), Neubauer GmbH (Erlen), Blumen Thoma (Tobel) und Blumen Gschwend (Neukirch) geehrt werden.

412 Lehrverhältnisse – eine stabile Anzahl – wurden im August 2017 gezählt. Freude machten die aufwendig erstellten Lerndokumentationen, die im Thurgau geprüft und die besten Verfasser ausgezeichnet werden.

Demnächst beginnen durch den nationalen Verband die Verhandlungen für die Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrags ab 2019. Ein bedeutendes Thema ist der «Flexible Altersrücktritt», über das schon länger debattiert wird. Da die Voraussetzungen für eine GAV-Allgemeinverbindlichkeit durch den Bund geändert wurden, ist zur Umsetzung aktuell noch vieles offen. (red)

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