Grosser Abschied vom langjährigen Dirigenten

ESCHENZ. Am Sonntagabend war es soweit. Der Männerchor Eschenz lud zum Abschiedskonzert in die Kirche. Verabschiedet wurde Bernhard Greiner der den Chor von 1973 bis 1986 und von 2004 bis 2014 dirigierte. Während diesen 23 Jahren hat er die heute 30 Männer zählende Singgemeinschaft geprägt.

Peter Spirig
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Bernhard Greiner dirigiert den Männerchor Eschenz ein letztes Mal. (Bild: Peter Spirig)

Bernhard Greiner dirigiert den Männerchor Eschenz ein letztes Mal. (Bild: Peter Spirig)

Eschenz. Am Sonntagabend war es soweit. Der Männerchor Eschenz lud zum Abschiedskonzert in die Kirche. Verabschiedet wurde Bernhard Greiner der den Chor von 1973 bis 1986 und von 2004 bis 2014 dirigierte. Während diesen 23 Jahren hat er die heute 30 Männer zählende Singgemeinschaft geprägt. «Du hast anspruchsvolle Werke ausgewählt, die unserem Chor viel Schweiss abverlangt haben», sagte Heinz Spycher, der frühere Präsident des Chors.

Greiners Früchte waren auch in seinem letzten Konzert zu hören, so bei Jungsänger Severin Schäfli, der ein herrliches Solo sang. Das Konzert enthielt etliche anspruchsvolle Stücke; darunter auch der Pilgerchor aus der Oper Tannhäuser. Doch wer ein trauriges Abschiedskonzert erwartete, sah sich getäuscht. So sangen die Männer sehr gekonnt unter anderem «Tanzt, ihr Burschen und ihr Mädchen» aus einer jugoslawischen Volksliederkantate oder etwas auch das schmissige «Barbara Ann» von den Beach Boys.

Bernhard Greiner, das musikalische Multitalent, das auch Klavier und Orgel spielt, hat in der Region musikalische Spuren hinterlassen. Er war Dirigent des Mönchs-Chores im «No-e-Wili»-Freilichtspiel und des Männerchors Stein am Rhein. Er gründete die Rhein-Singphoniker und war Initiant der jährlichen Ehrung der Eschenzer Senioren. Noch legt Greiner aber seine Hände nicht in den Schoss. Er bleibt Organist im katholischen Seelsorgeverband.

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