Grösser darf das Fest nicht sein

Viele Besucher, gutes Wetter und viel mehr Aussteller als im vergangenen Jahr: Das prägte den Herbstmarkt des Alterszentrums Park am Samstag.

Andreas Taverner
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Viele Diskussionen beim Schätzwettbewerb mit den Baumnüssen. (Bild: Andreas Taverner)

Viele Diskussionen beim Schätzwettbewerb mit den Baumnüssen. (Bild: Andreas Taverner)

FRAUENFELD. «Grüezi Frau Huber, wie geht es Ihnen?», fragte eine sichtlich gut gelaunte Standbetreiberin. Man kannte sich am Samstagvormittag am Herbstfest im städtischen Alterszentrum Park. Dem noch vorwiegend älteren Publikum wurde ein noch grösserer Markt als letztes Jahr präsentiert. Mit über 20 Marktständen war er nach der Meinung einiger Standbetreiber und Besucher an seine Grenzen gestossen. «Noch grösser und er würde seinen Charme verlieren», war die mehrfach geäusserte Befürchtung.

Schwierige Schätzfrage

Kopfzerbrechen bereitete der Schätzwettbewerb. 120 oder nur 90 Baumnüsse? Das Gefäss mit dem zu schätzenden Inhalt entzweite ganze Familien. Aufmerksamkeit erregte der Stand von Bea Albisser aus Bronschhofen. Sie bot selbstgemachten Schmuck, gefertigt aus gebrauchten Nespresso-Kapseln, an. Das Angebot reichte dabei von der Halskette über den Armreif bis zu Ohrringen.

Programm für Kinder

Am Nachmittag fanden dann viele Familien bei bestem Herbstwetter den Weg ins Alterszentrum. Anklang bei den Kleinen fand das Kinderschminken. Corinne Hasler trug mit professioneller Hand Schminke auf die Kindergesichter auf.

Das Puppentheater nach einer Idee von Ruth Degen, Leiterin des AZP-Werkstüblis, kam dank der Mithilfe von Hanni Huggenberger zur Aufführung. Es brachte die Generationen im vollen Werkstübli zusammen. Die Vorarbeit zum rund halbstündigen Theater ist beachtlich. «Schreiben und Proben dauerte rund elf Stunden», schätzte Ruth Degen die Vorarbeit.