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Grösse ist nicht alles

Südsicht
Olaf Kühne

Die Sportart passt, nur tschutten sie ein paar Ligen zu tief. Weiter oben, viel weiter oben, dort wo sich Putinfreunde und Pharmaerben einen Fussballclub halten, ist ein Tschütteler nach einem Vereinswechsel ein gemachter Mann. Oft fehlt dann zwar das Talent, die Millionen auch über die zweite Scheidung hinaus zu behalten, aber wir wollen hier nicht jedes dümmliche Klischee bedienen.

Eine Scheidung haben auch die K3-Kicker des FC Münchwilen hinter sich. Millionäre sind sie durch den Clubwechsel zum SC Aadorf nicht geworden. Immerhin gab’s neue Tenues, das ist doch auch was. Alt ist hingegen ihr Trainer, den haben sie nämlich mitgenommen. Treue, könnte man das Ganze nennen. Eine ehrenwerte Sache.

Ein Vereinswechsel ist für die Fischinger Katholiken kein Thema. Ablösesummen gibt’s, obwohl Champions League, eh nicht. Und nach 2 000 Jahren Vereinstreue wechselt man nicht einfach so. Hingegen sollen die drei Kirchgemeinden in Fischingen zu einer fusionieren. Wieso genau, weiss man nicht. Schliesslich haben Au und Fischingen zusammen jetzt schon fünf Mitglieder mehr als der FC Münchwilen. Zugegeben, man arbeitet in Fischingen auch 1949 Jahre länger an seiner Grösse als die Münchwiler Tschütteler.

In Bezug auf weibliche Trainer hat der FC Münchwilen indes klar die Nase vorn. Da reicht auch keine Fusion mehr, da braucht’s schon einen Vereinswechsel. Nur spielt man dann halt nicht mehr in der Champions League.

Olaf Kühne

olaf.kuehne

@thurgauerzeitung.ch

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