GPL Thurgau will 5 Prozent der Stimmen

Die Grünliberale Partei Thurgau will nächstens ihr eigenes Energiekonzept für den Thurgau vorstellen.

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Frauenfeld. In der nächsten Zeit sei es wichtig, die Grünliberale Partei (GPL) Thurgau und ihre Ziele bekannter zu machen, begrüsste Co-Präsident Jürg Wiesli die 18 Mitglieder zur 5. Mitgliederversammlung.

GPL-Kantonsrat Thomas Böhni präsentierte das Energiekonzept der GPL für den Kanton Thurgau. Er präsentierte unter anderem das Gewerbeschulhaus Frauenfeld, wo Solarzellen auf dem Dach installiert wurden, eine Elektrotankstelle eingerichtet und ein Elektromobil angeschafft wurde, welche für die Lehrlingsausbildung zur Verfügung stehen.

Er machte auf ideale Strom-Mix aufmerksam, wobei er Atomkraftwerke klar ablehnte. Die GPL Thurgau befürwortet denn auch die 2000-Watt-Gesellschaft.

Restriktionen aufheben

Bei den Projekten der Partei haben das Energiekonzept für den Kanton Thurgau, die Ottenbergtunnel-Allianz mit der BDP und dem Bauernverband sowie die Initiative Energiesteuer an Stelle der Mehrwertsteuer Priorität.

Ein wichtiges Anliegen ist der GPL Thurgau auch die Aufhebung der Restriktionen bei der Erstellung von Kollektoren oder Photovoltaikanlagen auf Hausdächern in Kernzonen.

5 Prozent Stimmenanteil

Zum Nachfolger vom zurücktretenden Kassier Marcel Künzler wurde das Gründungsmitglied der GPL Thurgau, Stefan Scheiwiller aus Kreuzlingen, gewählt.

Jürg Wiesli freut sich, dass bei den Gemeinderatswahlen zu den bisherigen drei Sitzen einer dazugewonnen werden konnte. Er hofft auch auf einen Erfolg bei den Gemeindeparlamentswahlen in Frauenfeld am 3. April. Bei den National- und Ständeratswahlen möchte die GPL Thurgau trotz kleinem Budget einen Stimmenanteil von 5 Prozent erzielen. (tos)