Goldach beklagt Veruntreuung

GOLDACH. In der Gemeindekasse Goldach klafft ein Loch im fünfstelligen Bereich. Dies ist dem Gemeinderat beim Jahresabschluss 2014 aufgefallen. Die detaillierten Untersuchungen unter Beizug der Firma PricewaterhouseCoopers PWC führten zutage, dass Bargeldeinnahmen nicht verbucht wurden.

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GOLDACH. In der Gemeindekasse Goldach klafft ein Loch im fünfstelligen Bereich. Dies ist dem Gemeinderat beim Jahresabschluss 2014 aufgefallen. Die detaillierten Untersuchungen unter Beizug der Firma PricewaterhouseCoopers PWC führten zutage, dass Bargeldeinnahmen nicht verbucht wurden.

«Sämtliche Indizien wiesen auf eine bestimmte Mitarbeiterin des Front Office hin», sagt Gemeindepräsident Thomas Würth. Sie erhielt am 18. März die fristlose Kündigung, gegen welche sie Rekurs einreichte. Diesen zog die Angestellte, die seit 2012 am Schalter arbeitete, aber kurz darauf wieder zurück.

Am 26. März reichte die Gemeinde Goldach Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft St. Gallen ein. «Das Strafverfahren läuft», sagt deren Mediensprecher Roman Dobler. Wie lange es bis zum Urteil dauert, könne er nicht sagen. «Der Strafrahmen bei Veruntreuung liegt je nach Deliktsumme bei bis zu fünf Jahren Freiheitsentzug oder einer Geldstrafe.» (ren)