GLP unterstützt Daniel Meili

Nach Ansicht der Grünliberalen soll der Gemeindepräsident von Bronschhofen am 23. September zum neuen Stadtpräsidenten von Wil gewählt werden.

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WIL. «Drei Sitze im Stadtparlament und damit Fraktionsstärke», lautet das erklärte Ziel der Grünliberalen für die Wahlen am 23. September. Denn erst als eigenständige Fraktion kann man in den Kommissionen mitbestimmen und die eigenen politischen Anliegen gewichtig einbringen. Erika Häusermann als bisherige Stadtparlamentarierin kennt diesen Unterschied aus eigener Erfahrung, war sie doch in der auslaufenden Legislatur fraktionslos.

«Die CVP bleibt übervertreten»

Im aktuellen Stadtrat besetze die CVP 260 von 380 Stellenprozenten, was annähernd 70 Prozent entspreche, für die GLP «massiv übervertreten». Es sei das Anliegen der Grünliberalen, dass die Wiler Parteienvielfalt im Stadtrat besser abgebildet werde. Da mangels Gegenkandidatur Schulpräsidentin Marlis Angehrn bereits feststehe und Marcus Zunzer vom «Bisherigenbonus» profitiere, besetze die CVP mindestens wieder 160 Stellenprozente. «Mit den 42 Prozent ist die CVP weiter übervertreten und sollte <anstandshalber> auf das Stadtpräsidium verzichten», schreibt die GLP.

Daniel Meili verfügt aus Sicht der Grünliberalen über die besten Voraussetzungen für das Stadtpräsidium: «Es ist auch nichts als fair, wenn im neuen Stadtrat analog der Parlamentswahlen ein Bronschhofer sitzt.»

Das Schulraum-Fiasko lösen

Meilis Erfahrungen als Unternehmer, Gemeindepräsident und Vizepräsident des Konstituierungsrates Wil/Bronschhofen prädestinierten ihn nach Ansicht der GLP für das Amt. Mit seinem Wissen als ehemaliger Bronschhofer Schulratspräsident könne er dazu beitragen, das «Schulraum-Fiasko» unvoreingenommen endlich zu lösen. (red./sme)

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