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Glöcklein gefunden

Arbon. In den letzten Tagen ist man bei der Fundamentierung der neuen Ölfabrik neben der Ziegelei Horn, etwa 150 m vom Seeufer entfernt, in einer Tiefe von 1,8 m auf eine grosse Zahl von Pfählen aus Eichen- und Tannen- oder Erlenholz gestossen.

Arbon. In den letzten Tagen ist man bei der Fundamentierung der neuen Ölfabrik neben der Ziegelei Horn, etwa 150 m vom Seeufer entfernt, in einer Tiefe von 1,8 m auf eine grosse Zahl von Pfählen aus Eichen- und Tannen- oder Erlenholz gestossen. Die Pfähle sind 25 cm dick und aussen schwarz; ihre Entfernung voneinander beträgt 1 – 3 m. Während die eichenen Pfähle innen noch hart sind, lassen sich die anderen wie Butter zerschneiden. Auf den ersten Anblick dachte man an eine Pfahlbauniederlassung; da jedoch keine Topfscherben noch Steinbeile oder andere Artefakten aus Ton, Holz oder Stein gefunden wurden und ferner keine Schnecken und Muscheln vorhanden sind, wie man sie beispielsweise im Pfahlbau Bleiche-Arbon findet, so gehört dieser Pfahlbau wohl einer späteren vielleicht gar mittelalterlichen Periode an, in welcher bereits eiserne Geräte gebraucht wurden. Als Fundgegenstände sind zu nennen: Ein Glöcklein, ein Ring, eine Münze, alle von Bronze; ferner ein der Länge nach gespaltener Röhrenknochen eines grösseren Tieres.

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