Glocken für Jahrzehnte saniert

ESCHLIKON. Alex Frei leitete als Präsident der katholischen Kirche Sirnach seine erste Versammlung. Er war mit der Renovation des Kirchengeläuts sowie mit dem Einhalten des Budgets zufrieden.

Christof Lampart
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Mesmer Josef Hollenstein wird für seine langjährigen Dienste in der Sirnacher Kirche von Präsident Alex Frei geehrt. (Bild: Christof Lampart)

Mesmer Josef Hollenstein wird für seine langjährigen Dienste in der Sirnacher Kirche von Präsident Alex Frei geehrt. (Bild: Christof Lampart)

Der Präsident der katholischen Kirche Sirnach, Alex Frei, leitete vergangenen Mittwochabend seine erste Versammlung als Präsident der Katholischen Kirchgemeinde. 76 Stimmberechtigte hatten sich im Pfarreizentrum Eschlikon versammelt.

Der Präsident war hoch zufrieden, da für 2012 ein Gewinn von 196 800 Franken erzielt wurde. Dies war bedeutend mehr als budgetiert. Pflegerin Monika Huber führte diese Mehreinnahmen auf höhere Steuereinnahmen in Sirnach, Eschlikon und Münchwilen zurück. Das Budget 2013, das bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 18 Prozent einen Rechnungsvorschlag von knapp 30 000 Franken vorsieht, wurde einstimmig genehmigt.

Sicher zur Kapelle

Bei der Sanierung des Glockenspiels konnte das Budget von 250 000 Franken bis auf 400 Franken eingehalten werden. «Das Geläut ist nun auf Jahrzehnte hinaus saniert», sagte Frei. Auf Antrag eines Stimmberechtigten wurde einstimmig beschlossen, bei der Kapelle St. Margarethen zwischen dem bestehenden Geländer und dem Gotteshaus ein Zwischenstück einzusetzen. Dies sei nötig, damit bei schlechtem Wetter die Senioren sicher zur Kapelle gelangen könnten.

Pendler besetzen Parkplatz

Josef Hollenstein wurde für seine 38jährigen Dienste als Mesmer in Sirnach mit einem Geschenk gewürdigt. Ebenso wurde der Mesmerin von Eschlikon, Helene Meile, zu ihrem 25jährigen Jubiläum ein Geschenk überreicht. Zu reden gab auch der Parkplatz bei der Kirche in Sirnach. «Dieser ist oft von Pendlern belegt. Bei Beerdigungen sind häufig keine Parkplätze frei», beklagte sich ein Stimmbürger. Frei erwiderte humorvoll: «Wir können nicht jedem einen Parkplatz anbieten, dafür aber einen Platz in der Kirche.» Eine Verbotstafel bringe nichts, sagte Frei und fügte an: «Wir hätten die Kosten fürs Aufstellen der Tafel, aber keine Einnahmen dadurch – die Bussen kassiert die Politische Gemeinde.»

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