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«Gleiche Chancen für alle Taxis»

Nachgefragt

Frauenfelder Taxifahrer fordern, dass die Stadt etwas gegen die auswärtigen Fahrer unternimmt, die ihnen das Leben schwer- machen. Für Bruno Weber, Geschäftsführer von «Yellow Cab», ist das ein gravierendes Problem – aber nicht das einzige. Er wirft der Stadt vor, dass sie ein Taxiunternehmen bevorzugt.

Herr Weber, Ihre Fahrzeuge stehen abends beim Migrolino am Bahnhof. Sie möchten jedoch schon länger auf die Plätze vor dem Bahnhofgebäude. Warum?

Wenn Pendler die Treppe raufkommen, sehen sie immer zuerst die Ilg-Taxis, die gleich nebenan stehen. Das ist unfair. Ich will, dass alle Frauenfelder Taxiunternehmen die gleichen Bedingungen und Chancen haben.

Die Stadt hat die offiziellen Standplätze an Ilg vermietet. Was ist falsch daran?

Nirgendwo in der Schweiz, geschweige denn auf der Welt, sind Taxistandplätze am Bahnhof einem einzigen Unternehmen vorbehalten. Wir haben mittlerweile 25000 Einwohner. Da braucht es ein Taxireglement, das allen Beteiligten die gleichen Rechte garantiert.

Falls die Plätze wieder ausgeschrieben würden, fordert die Stadt, dass interessierte Taxiunternehmen einen 24-Stunden-Service anbieten. Sie haben nur drei Fahrzeuge, könnten Sie einen solchen Betrieb überhaupt stellen?

Das ist doch kein Problem, dann stelle ich halt zusätzliche Fahrer ein. Ich weiss schon, wie das geht. Mich regt auf, dass die Stadt immer wieder die gleichen Ausreden bringt.

Welche Ausreden?

Den fehlenden Platz am Bahnhof zum Beispiel. Zuerst müsste man allen Taxis erlauben, auf die offiziellen Standplätze zu fahren. Dann kann man einen Ort einführen, wo alle warten, bevor sie auf den Bahnhofsplatz fahren, um Kunden aufzuladen.

Wo könnte ein solcher Warteraum sein?

Zum Beispiel an der Kasernenstrasse. Die Parkplätze dort gehören zwar dem Militär, sind aber meistens sowieso nur zur Hälfte besetzt. Man müsste halt mal etwas ausprobieren. (don)

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