Glasfasernetz und Gemeinschaftsraum

Die Gemeindeversammlung von Gachnang genehmigt 400 000 Franken für die erste Etappe eines Glasfasernetzes. Zu reden gab die Beteiligung an einem Gemeinschaftsraum in der Isliker Alterssiedlung Sunnwies.

Thomas Wunderlin
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GACHNANG. Gachnang hat bereits eine Glasfaserverbindung in die Welt hinaus. Das kantonale Elektrizitätswerk hat die Trafostation Pappelweg in Islikon angeschlossen. Die Gemeinde baut nun dort einen Knotenpunkt, um ein lokales Netz anzuschliessen. Die Gemeindeversammlung genehmigte am Donnerstag mit dem Budget dafür einen Kredit von 400 000 Franken.

Kassieren beim Anschluss

Von den sechs Millionen Franken, die der Gesamtausbau kostet, entfallen 60 Prozent auf den Tiefbau, erklärte Gemeinderat Karl Ringenbach. Auf die Frage, ob die Ausgaben von den Benützern zurückbezahlt würden, verwies er auf Wängi. Dort erhalte die Gemeinde vom Provider 24 Franken pro Anschluss.

Ein Bürger beantragte, den Beitrag von 180 000 Franken an den Gemeinschaftsraum in der Alterssiedlung Casa Sunnwies in Islikon zu streichen. Die Gemeinde solle nicht zur Rendite eines Immofonds beitragen. Eine Bürgerin fand den Raum zu klein für die wachsende Bevölkerung. Der Antrag wurde zurückgezogen, da Gemeindeammann Matthias Müller versicherte, Gachnanger hätten Vortritt, wenn sie eine Wohnung mieten wollten. Er pries die Siedlung, durch welche die Gemeinde billig zu Alterswohnungen komme. Der Gemeinschaftsraum könne öffentlich genutzt werden. Mit dem Budget wurde der gleichbleibende Steuerfuss von 42 Prozent einstimmig genehmigt, ebenso der Beitrag von 981 000 Franken an den Ausbau der Kläranlage Ellikon. Drei Einbürgerungen wurden genehmigt mit 89 oder 88 Ja bei 4 Nein.

Keine Einsprache bei Tegelbach

Gegen die Sanierung der Unterführung Niederwil und den Agglo-Radweg sind Einsprachen hängig, gab Gemeinderat Fritz Stettler bekannt. Gegen die Renaturierung des Tegelbachs in Gachnang sei hingegen niemand.