Glasfasernetz: Swisscom ficht Entscheid an

ESCHLIKON. Die Verhandlungen scheiterten am lieben Geld. Für ihr Glasfasernetz wollte die Gemeinde Eschlikon den Telekomkonzern Swisscom ins Boot holen.

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ESCHLIKON. Die Verhandlungen scheiterten am lieben Geld. Für ihr Glasfasernetz wollte die Gemeinde Eschlikon den Telekomkonzern Swisscom ins Boot holen. «Die Gründe waren ökonomischer Natur», schrieb Gemeindepräsident Hans Mäder im Juli in seiner Medienmitteilung, «lagen doch die finanziellen Vorstellungen zu weit auseinander.» Die Swisscom wählte den Alleingang (unsere Zeitung berichtete).

Um aber mit Eschlikons Glasfasernetz konkurrenzfähig zu sein, muss das Unternehmen sein bestehendes Netz modernisieren und mit seinen Glasfasern in die Nähe der Häuser kommen. Auf den verbleibenden durchschnittlich 200 Metern sollen weiter Kupferkabel den Datenverkehr bewältigen.

Stellungnahme bis Ende Monat

Dafür muss die Swisscom punktuell sogenannte Werklöcher ausheben – auf privatem und öffentlichem Boden. Für letzteres verwehrte ihr jedoch erst die Kommission der Technischen Werke die Bewilligungen, in zweiter Instanz auch der Gemeinderat. Dagegen hat die Swisscom nun Rekurs beim Kanton erhoben, wie Eschlikon in seinen heutigen Gemeindenachrichten mitteilt. Der Gemeinderat sei vom Departement für Bau und Umwelt eingeladen worden, bis Ende Monat seine Stellungnahme einzureichen. (kuo)

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