Gipserverband gibt sein Archiv dem Staatsarchiv

FRAUENFELD. Der Gibserverband Ostschweiz GVO hat sein Verbandsarchiv dem Staatsarchiv Thurgau übergeben. GVO-Präsident Felix Widmer unterstützte die Bemühungen von Altpräsident Albert Mayer aus Romanshorn, die wertvollen Dokumente nachhaltig zu sichern.

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FRAUENFELD. Der Gibserverband Ostschweiz GVO hat sein Verbandsarchiv dem Staatsarchiv Thurgau übergeben. GVO-Präsident Felix Widmer unterstützte die Bemühungen von Altpräsident Albert Mayer aus Romanshorn, die wertvollen Dokumente nachhaltig zu sichern. Gerda Leipold-Schneider vom Geschichtsbüro schneider-history übernahm im Auftrag des Gipserverbands die professionelle archivarische Bearbeitung.

Der Gipserverband Ostschweiz wurde 1946 gegründet und stand unter langjährigen Präsidentschaften von Hans Solenthaler und Albert Mayer. Diesem Umstand ist es wohl auch zu verdanken, dass die Dokumente, die in diesen 70 Jahren entstanden sind, nicht verloren gingen. Vor kurzem nun ergriff Gipsermeister Mayer, Präsident von 1971 bis 1993, die Initiative, die Unterlagen bearbeiten zu lassen und die Vereinbarung mit dem Staatsarchiv Thurgau aufzugleisen, damit die Unterlagen auch in Zukunft gewahrt und genutzt werden können. Sie enthalten auch Dokumente zur schweizerischen Lehrlingsausbildung, da Mayer lange Zeit auch Präsident der Kommission Ausbildung des Schweizerischen Maler- und Gipserverbandes war.

Thurgau bis Graubünden

Die sich heute Gipserunternehmer-Verband der Ostschweiz (GVO) nennende Interessenvertretung umfasst das Gebiet der Kantone Graubünden, St. Gallen, Appenzell und Thurgau. Der Verband ist dem Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmerverband (smgv) angeschlossen. Seine Schwerpunkte sind die Aus- und Weiterbildung des Gipserhandwerkes, im besonderen mit dem Forum «Ausbau und Fassade», das sehr erfolgreich gestartet ist. (red.)

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