Gewinn für Bau einer Landwirtschaftsschule

Hinter der Tingatinga-Ausstellung steht der Lions-Club Iselisberg. Der Service-Club feiert so sein 20-Jahr-Jubiläum. Mit dem Erlös aus den Kunstverkäufen soll das Hilfswerk Selam unterstützt werden, das damit eine landwirtschaftliche Schule in Äthiopien bauen will.

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Hinter der Tingatinga-Ausstellung steht der Lions-Club Iselisberg. Der Service-Club feiert so sein 20-Jahr-Jubiläum. Mit dem Erlös aus den Kunstverkäufen soll das Hilfswerk Selam unterstützt werden, das damit eine landwirtschaftliche Schule in Äthiopien bauen will. Dieses Bauprojekt schlägt die Verbindung zur Alfred-Ilg-Ausstellung im kantonalen Verwaltungsgebäude, die am Vortag der Tingatinga-Ausstellung eröffnet wird. Der geborene Frauenfelder Ilg (1854–1916) war Ingenieur und lange Jahre Berater am äthiopischen Kaiserhof unter Menelik II.

Die Lions Iselisberg führten vor zehn Jahren schon eine Ausstellung mit Kunst aus Tansania durch. Damals betrug der Erlös 47 000 Franken. Er kam einem Kinderheim in Dar-es-Salaam zugute. Projektleiter Albi Bargetzi rechnet heuer mit einem ähnlich hohen Erlös. Das Tingatinga-Ausstellungsprojekt kommt übrigens schon vor der Vernissage zu ersten Meriten. Denn es hat beim Activity-Wettbewerb der National Convention der Schweizer Lions-Bewegung den ersten Platz geholt. (ma)

Weitere Informationen online unter www.selam.ch und iselisberg.lionsclub.ch

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