Gewerkschaft Syna kritisiert Feiertagsverkauf

FRAUENFELD. Die Gewerkschaft Syna wehrt sich gegen die geplanten Ladenöffnungen am 2. Januar. «Beim Verkaufspersonal ist die Schmerzgrenze überschritten», heisst es in einer Mitteilung. Der 2. Januar sei ein kantonaler Feiertag.

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FRAUENFELD. Die Gewerkschaft Syna wehrt sich gegen die geplanten Ladenöffnungen am 2. Januar. «Beim Verkaufspersonal ist die Schmerzgrenze überschritten», heisst es in einer Mitteilung. Der 2. Januar sei ein kantonaler Feiertag. Das Verkaufspersonal habe zu diesem Zeitpunkt schon eine strenge Weihnachtszeit hinter sich. Die Detailhändler schraubten immer an den Arbeitszeiten herum, kritisiert Syna. Darunter litten Familie und Privatleben der Angestellten. Syna fordert von den Arbeitgebern, aber auch vom Kanton ein Umdenken. Gemeinden würden die Verantwortung für die Verkaufsbewilligungen an Feiertagen dem Arbeitsamt zuschieben und umgekehrt. (red.)