Gewerbeverband hofft auf die nächsten Wahlen

WEINFELDEN. In regelmässigen Abständen überprüft der Schweizerische Gewerbeverband, welche Parlamentarierinnen und Parlamentarier die Anliegen der KMU-Wirtschaft tatsächlich unterstützen und wer bloss Lippenbekenntnisse abgegeben hat.

Merken
Drucken
Teilen

WEINFELDEN. In regelmässigen Abständen überprüft der Schweizerische Gewerbeverband, welche Parlamentarierinnen und Parlamentarier die Anliegen der KMU-Wirtschaft tatsächlich unterstützen und wer bloss Lippenbekenntnisse abgegeben hat. Durchgeführt wird die Parlamentsbeobachtung vom Betreiber des Polittools Smartvote.

Thurgauer im Hintertreffen

Bei der letzten Auswertung im Frühjahr 2011 erzielte Werner Messmer, Ehrenpräsident des Thurgauer Gewerbeverbandes und damaliger FDP-Nationalrat mit Rang 1 den absoluten Spitzenplatz. Leider sieht die Auswertung für den Zeitraum 2011 bis 2013 für den Thurgau nicht mehr so positiv aus. Das schreibt der Thurgauer Gewerbeverband in einer Mitteilung. Die ersten 50 Plätze der 200 Nationalratsmitglieder belegen zwar ausschliesslich FDP- und SVP-Mitglieder. Als erster Thurgauer erscheint im 53. Rang Hansjörg Walter (SVP). Ihm folgen im 64. Rang Verena Herzog und Markus Hausammann (beide SVP). Dabei ist anzufügen, dass Hansjörg Walter wegen des Präsidialjahres nicht voll bewertet wurde. Ebenso Verena Herzog, die während des Zeitraums der Auswertung für Peter Spuhler in den Rat nachrückte. Abgeschlagen in der zweiten Hälfte der Rangliste finden sich auf Platz 122 Christian Lohr (CVP), und Thomas Böhni (GLP) liegt auf Rang 129. Edith Graf-Litscher (SP) ist erst auf Platz 162 zu finden.

Verband hofft auf 2015

Der Thurgauer Gewerbeverband bedauert, dass die Thurgauer Parlamentarier nicht mehr an der Spitze sind, wenn es um die Anliegen des Gewerbes geht, und hofft, dass bei den Wahlen im Jahr 2015 auch gewerbefreundlichere Kandidaten gewählt werden, die sich mit Elan für die Anliegen der mittelständischen Unternehmen und deren Arbeitsplätze einsetzen. (red.)