Gewerbe will die Expo 2027 und neue Strassen

WEINFELDEN. Der Thurgauer Gewerbeverband (TGV) unterstützt die Absichten des Kantons Thurgau, zusammen mit St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden die Landesausstellung 2027 in der Ostschweiz durchzuführen.

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WEINFELDEN. Der Thurgauer Gewerbeverband (TGV) unterstützt die Absichten des Kantons Thurgau, zusammen mit St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden die Landesausstellung 2027 in der Ostschweiz durchzuführen. Damit unterstützt er auch das Kreditbegehren von 3 Millionen Franken als Anteil des Kantons Thurgau an den Kosten für die nächsten Planungsschritte des Projektes Expo2027 Bodensee-Ostschweiz. Das schreibt der Verband in einer Mitteilung. Er verknüpft die Unterstützung aber mit einer Erwartung: Die Bodensee-Thurtal-Strasse und die Oberlandstrasse müssen realisiert werden.

Eine Tradition in der Schweiz

Seine Unterstützung der Expo begründet der TGV damit, dass Landesausstellungen in der Schweiz eine gewisse Tradition haben. Die Landi, die Expo 1964 in Lausanne oder auch die Expo 02 in der Drei-Seen-Landschaft in der Westschweiz seien im kollektiven Gedächtnis der Schweiz haften geblieben. Der Thurgau könne mit seiner leistungsfähigen Wirtschaft, seinen touristischen Perlen und Erholungsräumen ein attraktiver Gastgeber sein. Doch für eine Expo sei die Verkehrserschliessung von zentraler Bedeutung. Sprich: Die Bodensee-Thurtal-Strasse und die Oberlandstrasse seien im Hinblick auf die Expo mit aller Kraft voranzutreiben. «Auch aus Sicht des Bundes muss klar sein, dass die Landesausstellung 2027 in der Ostschweiz nicht denkbar ist ohne leistungsfähige Verkehrsinfrastrukturen.» (red.)

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