Gesamtsteuerfuss bleibt bis auf weiteres bei 150 Prozent

Nachdem die Politische Gemeinde Sirnach den Steuerfuss in den vergangenen beiden Jahren in zwei Tranchen um gesamthaft acht Prozentpunkte angehoben hatte, kehrt nun wieder Ruhe ein in dieser Thematik.

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Nachdem die Politische Gemeinde Sirnach den Steuerfuss in den vergangenen beiden Jahren in zwei Tranchen um gesamthaft acht Prozentpunkte angehoben hatte, kehrt nun wieder Ruhe ein in dieser Thematik. Aus dem gestern den Medien vorgestellten Finanzplan geht hervor, dass der Steuerfuss der Einheitsgemeinde bis auf weiteres bei 150 Prozent verbleibt. 94 Prozent entfallen auf das Ressort Schule.

Für das Jahr 2016 wird bei einem Aufwand von rund 31,5 Millionen Franken mit einem Verlust von gut 553 000 Franken gerechnet, was Gemeindepräsident Kurt Baumann als eine «rote Null» bezeichnet. Tritt dies ein, beträgt das Eigenkapital Ende 2016 noch knapp 8,4 Millionen Franken. Der Verlust von etwas mehr als einer halben Million resultiert, obwohl mit höheren Gemeindesteuern in ziemlich genau dieser Höhe gerechnet wird. Um rund 552 000 Franken tiefere Kantonsbeiträge an die Schule und 400 000 Franken weniger Grundstückgewinnsteuern sorgen hauptsächlich für den Verlust. Die Schule kann nur noch 200 000 Franken für Vorfinanzierungen von Sanierungen zur Seite legen – und nicht mehr eine Million wie 2015. (sdu)