Gerät das Steiner Jugendcafé in Schwierigkeiten?

STEIN AM RHEIN. Das Jugendcafé der Region Stein ist für Jugendliche aus Eschenz, Wagenhausen und Stein am Rhein zu einer zweiten Heimat geworden. Wenn nicht mehr alle Gemeinden mitziehen, könnte es in Schieflage geraten.

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STEIN AM RHEIN. Das Jugendcafé der Region Stein ist für Jugendliche aus Eschenz, Wagenhausen und Stein am Rhein zu einer zweiten Heimat geworden. Wenn nicht mehr alle Gemeinden mitziehen, könnte es in Schieflage geraten.

Seit Jahren befindet sich das Jugendcafé in der alten Massstabfabrik an der Kaltenbacherstrasse 20 in Stein am Rhein. Geleitet wird es von Renata Nüesch-Müller und Maria Salinas. Sie arbeiten im Auftrag des Trägervereins Jugendcafé Yucatan. Präsident ist Andreas Frei. Der Verein ist auf die finanzielle Unterstützung der Gemeinden Eschenz, Wagenhausen und Stein am Rhein angewiesen. Die Spitzen der Gemeinden Wagenhausen und Eschenz haben in Gesprächen mit dem Vereinspräsidenten erwähnt, einerseits ein Interesse an guter Jugendarbeit zu haben. Andererseits sind sie angehalten, haushälterisch mit Geldern umzugehen. Aktuell denkt man an Kürzungen oder an mehr Auflagen.

Geöffnet ist das Café am Mittwoch von 14 bis 18 Uhr und am Freitag von 18 bis 22 Uhr. Angeboten werden Spiele, die Möglichkeit mitzuhelfen bei der Gestaltung des Nachmittages, des Abends und auch Gespräche – letztere sind für Jugendliche oft besonders wichtig. Dabei zählt eine gute Beziehung zum Jugendlichen. «Wir hatten früher nichts dergleichen, dabei wäre ein solcher Raum notwendig gewesen», sagt Café-Leiterin Nüesch-Müller. Ihre Kollegin Salinas ergänzt: «Ich finde es wichtig, dass die Jungen nicht immer am Bahnhof herumhängen müssen.» (psp)