Genuss und Handwerk

ISLIKON. Gestern öffnete der Greuterhofmarkt in Islikon. Boten zu Beginn erst 15 Aussteller Kunsthandwerkliches und Kulinarisches an, sind es mittlerweile deren 75.

Christof Lampart
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Ausstellerin Christine Haupt richtet am Greuterhofmarkt ihren Stand her. (Bild: Christof Lampart)

Ausstellerin Christine Haupt richtet am Greuterhofmarkt ihren Stand her. (Bild: Christof Lampart)

Waren es im Jahr 2006 gerade einmal 15 Aussteller, die sich aus heutiger Sicht als Pioniere bezeichnen dürfen, so sind es bei der gegenwärtig neunten Auflage 75 Aussteller, darunter auch viele langjährige, die in und um den Greuterhof in Islikon an diesem Wochenende einen attraktiven Mix aus Kunsthandwerk und kulinarischen Genüssen anbieten.

Treue Ausstellende

Geht es nach den Prognosen des OK-Präsidenten des Greuterhofmarktes, Max Wellauer, so werden es am Sonntagabend, wenn der Markt um 17 Uhr schliesst, «6000 oder mehr» Besucherinnen und Besucher gewesen sein, die sich mit adventlichem Schmuck oder gar schon mit einem passenden Weihnachtsgeschenk eingedeckt haben. Ursprünglich ist der Anlass ins Leben gerufen worden, um die Bekanntheit und die Belegung des Greuterhofs zu fördern. Ein grosser Trumpf des mittlerweile weitherum bei Käufern und Verkäufern beliebten Marktes ist die grosse thematische Vielfalt an Ausstellenden. So achtet Wellauer darauf, dass es aus jeder Sparte nur einen Anbieter hat.

Karin Kressibucher aus Ast bei Berg ist so eine Monopolistin, ist sie doch die einzige, welche Glasfusion-Produkte anbietet. «Ich hätte noch zwei Interessentinnen auf meiner Warteliste, welche gerne auch solche Produkte anbieten würden, aber solange Karin Kressibucher gerne weitermacht, sehe ich keinen Grund, warum ich wechseln sollte», hält Wellauer seinen Ausstellern die Treue.

Dasselbe gilt jedoch auch umgekehrt. Wie Karin Kressibucher erklärte, «ist das hier für mich der Markt schlechthin, denn das Ambiente ist hier hervorragend».

Jubiläumsmarkt 2015

Auch Gachnangs Gemeindeammann Matthias Müller freute sich über «die einfach stimmige Atmosphäre» und äusserte bereits einen Wunsch für den Jubiläumsmarkt 2015. «Es wäre doch toll, wenn man die Räume des neuen Seminarhotels dann in den Markt mit einbeziehen könnte.» Genau das werde im Jahr 2015 die Herausforderung sein, sagt Wellauer: «Es ist noch völlig offen, wie wir das Seminarhotel im nächsten Jahr in den Markt integrieren und welche Synergien wir erzielen können, aber ich bin mir ganz sicher, dass es eine tolle Sache werden wird.»

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