Genug Platz trotz limitierter Heimplätze

FRAUENFELD. Der Thurgauer Regierungsrat hat eine Interpellation der Kantonsräte Edith Wohlfender (SP), Josef Gemperle (CVP) und Christa Kaufmann beantwortet (CVP). Die Politiker wollten wissen, wie es um die Versorgungssicherheit in der stationären Langzeitpflege im Kanton steht.

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FRAUENFELD. Der Thurgauer Regierungsrat hat eine Interpellation der Kantonsräte Edith Wohlfender (SP), Josef Gemperle (CVP) und Christa Kaufmann beantwortet (CVP). Die Politiker wollten wissen, wie es um die Versorgungssicherheit in der stationären Langzeitpflege im Kanton steht. Anlass dafür war das Moratorium des Regierungsrats, mit dem er die Bewilligung neuer Pflegeheimplätze im September 2014 per sofort gestoppt hat. Die Kantonsräte fragten unter anderem, ob die Versorgungssicherheit trotz Moratorium für die nächsten fünf bis zehn Jahre gewährleistet sei und ob das Moratorium nicht eine Preistreiberin sei, weil eine grosse Nachfrage stets eine Preissteigerung nach sich ziehe.

Moratorium gilt nur bis 2016

Der Regierungsrat schreibt, dass die Versorgungssicherheit gewährleistet ist. «Zumal das Moratorium nur bis zur rechtskräftigen Pflegeheimplanung 2016 gilt.» Als Preistreiber könne das Moratorium nicht wirken, weil es den Bettenbedarf bis Ende 2016 berücksichtige. Preistreiber seien vielmehr die steigenden Personalkosten aufgrund des angespannten Arbeitsmarktes und der hohen Anforderungen. (red.)