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Genossenschafter genehmigen Hausumbau

Aadorf Die Genossenschaft Aadorf Aagena mit 620 Mitgliedern ist im Besitz von drei Liegenschaften, nämlich an der Bahnhofstrasse 8, an der Schützenstrasse 1 und an der Bahnhofstrasse 20. Für die Letztere, erbaut im Jahr 1935, stand schon vor genau 20 Jahren eine Sanierung zur Diskussion. Der Verwaltungsrat prüfte erneut die Sachlage. Er stand vor der Entscheidung, das Gebäude mit einem geschätzten Verkehrswert von 740000 Franken zu verkaufen oder zu sanieren.

«Ein ausgearbeitetes Detailprojekt über eine komplette Sanierung und einen Anbau ergab, dass mit einer Investition von 500000 Franken ein echter Mehrwert geschaffen werden könnte», sagte Präsident Peter Baumgartner. Die 35 Genossenschaftsmitglieder billigten diesen Budgetrahmen einstimmig an der ausserordentlichen Generalversammlung. Die Einberufung war nötig, weil ab einem Betrag von 70000 Franken die Zustimmung der Genossenschaftsmitglieder nötig ist.

Keine Zweifel an Sanierungsbedarf

Adrian Frank, verantwortlich für die Liegenschaften, illustrierte den schlechten Zustand der beiden kleinen 4-Zimmer-Wohnungen mit einer Fläche von nur 77 Quadratmetern. Über einen Sanierungsbedarf blieb kein Zweifel. Im Erdgeschoss befinden sich zwei Räume, ein Nagelstudio und eine neu eröffnete Tapas-Bar auf der Ostseite.

Deren Lokal von 100 Quadratmetern ist in den letzten Monaten mit einem Kostenaufwand von rund 60000 Franken gefällig renoviert worden. Die Wohnungen im ersten und zweiten Stock werden nun auf 93 Quadratmeter vergrössert, familiengerecht ausgebaut und erhalten gedeckte Balkone sowie eine grosszügige Terrasse auf dem ersten Stockwerk. Energietechnisch wird das Gebäude auf einem guten Stand sein, was der Kanton mit rund 25000 Franken honorieren dürfte.

Finanzchef Marco Della Rosa erläuterte die vorgesehene Kapitalbeschaffung. Nicht nur mit höheren Mietzinseinnahmen, die von 49300 auf 60600 Franken steigen, kann gerechnet werden, sondern auch mit gesicherten Einnahmen. Gleichwohl bleiben die beiden Wohnungen mit einer monatlichen Erhöhung von rund 300 Franken bezahlbar. Dies umso mehr, als diese nach einer vernünftigen Sanierung den heutigen Ansprüchen auf Jahre hinaus entsprechen dürften.

Für Opposition wäre trotz dem bevorstehenden Spiel der Schweizer Nationalmannschaft in Belfast noch genügend Zeit gewesen, doch es gab keine, weil das Projekt alle überzeugte. (kli)

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