Genossen streben sechsten Sitz an

Die fünf bestehenden Sitze halten und nach Möglichkeit einen dazugewinnen: Das haben sich die Frauenfelder Sozialdemokraten für die Gemeinderatswahlen vorgenommen.

Stefan Hilzinger
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Gut die Hälfte der SP-Kandidierenden für den Gemeinderat versammelt sich im Schloss Frauenfeld zum Gruppenbild. (Bild: Stefan Hilzinger)

Gut die Hälfte der SP-Kandidierenden für den Gemeinderat versammelt sich im Schloss Frauenfeld zum Gruppenbild. (Bild: Stefan Hilzinger)

FRAUENFELD. Die Gerichtsherren-Stube im Frauenfelder Schloss ist ein Zeuge der Feudalherrschaft der Alten Eidgenossenschaft. Ausgerechnet da trafen sich am Donnerstagabend die Genossinnen und Genossen der Frauenfelder SP, um die Kandidierenden für die Gemeinderatswahlen vom 26. April vorzustellen.

«Wir möchten mit unserem politischem Engagement einen Gegenpol zum allgemeinen Rechtsdrift bieten», sagte Parteipräsident Stephan Grob. Vier Männer und eine Frau sitzen derzeit für die SP im Stadtparlament. Mindestens diese fünf Sitze gilt es zu verteidigen. «Schön wäre es, wenn noch einer dazukäme.»

Neue und Altbekannte

Die Liste umfasst 23 Personen, wovon 12 Männer und 11 Frauen. Die Bisherigen sind Herbert Vetter, Pascal Frey, Lukas Hefti, Monika Landert und Ralph Hobor. In dieser Reihenfolge erscheinen sie zuoberst und kumuliert auf der Liste. Weiter kandidieren für die SP Frauenfeld: Barbara Dätwyler Weber, Stephan Grob, Joana Keller, Filomena Bünter-Macario, Ralf Frei, Meret Limacher, Yvonne Heuscher, Kevin Seemann, Claudja Graf, Dario Perera, Félicie Haueter, Hansjörg Brehm, Eveline Hannig, Marco Hediger, Jael Mühlemann Sauter, Jürg Hartmann, Zoe Zobrist und Stefan Bünter.

Die Liste umfasst von der 18jährigen Kantischülerin bis zur 65jährigen Logopädin im Ruhestand alle Generationen. Stark vertreten sind Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen. Stefan Bünter, ein früheres Gemeinderatsmitglied, gibt ein Comeback.

Stadtentwicklung und Verkehr

Stadtentwicklung, Nahverkehr und Generationenfragen sind die drei Themen, mit welcher die SP den Wahlkampf bestreiten möchte. Erste Entwürfe von Prospekten und Plakaten kamen gut an bei den Genossen.

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