Generationenwechsel zum Jubiläum

Nach 40 Jahren Unternehmertum geben Fritz Burger und Ehefrau Ruth Thalmann Burger die Geschicke der Burger Stahlbau AG und der Burger Torbau AG in Frauenfeld diesen Frühling in jüngere Hände. Der Seniorchef freut sich darauf, mehr Zeit fürs Alphorn zu haben.

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Übergabe diesen Frühling: Raffaello Salamanna und Jürgen Müller übernehmen die Burger Stahlbau AG von Fritz Burger und Ehefrau Ruth Thalmann Burger; Roman Burger und Andreas Dietrich übernehmen die Burger Torbau AG. (Bild: pd)

Übergabe diesen Frühling: Raffaello Salamanna und Jürgen Müller übernehmen die Burger Stahlbau AG von Fritz Burger und Ehefrau Ruth Thalmann Burger; Roman Burger und Andreas Dietrich übernehmen die Burger Torbau AG. (Bild: pd)

FRAUENFELD. Schon vor geraumer Zeit hat Fritz Burger ins Auge gefasst, kürzer zu treten. Mitte der 1970er-Jahre hatte sich der Frauenfelder im Bereich Schweissarbeiten im Spezialtiefbau selbständig gemacht. Der Generationenwechsel an der Spitze der beiden Frauenfelder Firmen war denn auch von langer Hand vorbereitet. Mit Erreichen des Pensionsalters ist es nun soweit: Der Firmengründer und seine Gattin Ruth übergeben die Burger Stahlbau AG und die Burger Torbau AG (gegründet 1996) an die nächste Unternehmergeneration.

Insgesamt 29 Mitarbeiter

Seniorchef Fritz Burger freut sich, seine bestens aufgestellten Firmen diesen Frühling in jüngere Hände übergeben zu können. Er ist überzeugt, dass die Burger Stahlbau AG mit 19 Mitarbeitenden und die Burger Torbau AG mit zehn Mitarbeitenden in eine gute Zukunft gehen.

Bereits hat der Seniorchef seinen Ruhestand geplant: Er will nachholen, was in den vergangenen Jahrzehnten zu kurz gekommen ist, dabei unter anderem mehr Zeit aufwenden für das eigene Alphorn-Spiel.

Aktiv am Hauptbahnhof Zürich

Die Stahlbau AG übernehmen Jürgen Müller und Raffaello Salamanna. Die Burger Stahlbau AG hat sich durch unzählige Baugruben-Sicherungen, die Tätigkeit im Brückenbau sowie dem Bau von Schutzgerüsten entlang von Baustellen bei Gleisanlagen einen Namen gemacht. Rund 1500 Tonnen Stahlträger werden in der Werkhalle im Hungerbüel jährlich verarbeitet. Auch bei nicht alltäglichen Projekten ist die Firma gefragt – etwa bei der Durchmesserlinie am Hauptbahnhof in Zürich.

Torbau wuchs stark

Die Torbau AG übernehmen Roman Burger und Andreas Dietrich. Ursprünglich war der Hauptsitz an der Hungerbüelstrasse untergebracht, das Wachstum dieses Bereiches löste aber zusätzlichen Raumbedarf aus. Deshalb bezog der Torbau an der Juchstrasse einen eigenen Firmensitz. Die Burger Torbau AG bietet einen umfassenden Service rund um Tore und Haustüren.

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