Gemeinderat Adrian Stutz tritt nicht mehr an

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Eschlikon «Es ist Zeit, Platz zu machen für jemanden, der es auch wagt», schreibt Adrian Stutz in den morgigen Eschliker Gemeindenachrichten. Der Gemeinderat gibt damit bekannt, dass er für die Gesamterneuerungswahlen der Gemeindebehörden vom Februar kommenden Jahres nicht mehr kandidieren wird.

Und mit «wagen» bezieht sich Stutz auf einen Spruch, welchen ihm jemand vor elf Jahren, bei seinem Amtsantritt, mitgegeben habe: «Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.» Dieses Motto habe ihn durch seine langjährige Amtszeit begleitet, schreibt Stutz weiter.

Glasfasernetz fertiggestellt

Nach seinem Ausscheiden aus dem Gemeinderat wird Sutz drei Legislaturen in der Behörde gewirkt haben. Verantwortlich ist er für das Ressort Technische Werke. So konnte unter seiner Ägide im vergangenen September das Eschliker Glasfasernetz fertiggestellt werden –ein Projekt, für welches die Stimmbürger sieben Jahre zuvor 5,5 Millionen Franken bewilligt hatten.

Kein Erfolg war Stutz indes mit seiner Kandidatur für das Gemeindepräsidium beschieden. 2014 lieferte er sich während Monaten ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem ebenfalls noch amtierenden Gemeinderat Peter Meier für die Nachfolge von Gemeindeammann Robert Meyer. Doch die beiden mussten sich schliesslich dem bis dato in der Gemeinde unbekannten –und heutigem Gemeindepräsidenten– Hans Mäder geschlagen geben.

In den Gemeindenachrichten ruft Adrian Stutz die Eschliker dazu auf, «die Gemeinschaft aktiv mitzugestalten», sprich, sich eine Kandidatur für seine Nachfolge zu überlegen. (kuo)