Gemeinden müssen Tempo 30 überprüfen

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Im Thurgau gibt es über 300 Tempo-30-Zonen. Die Gemeinden sind verpflichtet, deren Wirkung innerhalb eines Jahres nach Einführung zu kontrollieren. Diese Messungen müssen verdeckt erfolgen. Laut dem Tiefbauamt des Kantons beträgt der zu erreichende Richtwert 38 Kilometer pro Stunde. Heisst: Wenn 85 Prozent der gemessenen Autofahrer in der entsprechenden Zone nicht schneller als 38 Kilometer pro Stunde fahren, muss die Gemeinde keine weiteren Schritte unternehmen. Wird das nicht erreicht, sind weitere Massnahmen zur Beruhigung des Verkehrs zu treffen. Der Kanton macht keine Vorschriften zu deren Art. Eine in der Praxis bewährte Variante sind die Berliner Kissen. (don)

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