Gemeinden müssen Bedarf klären

Das Gesetz über die familienergänzende Kinderbetreuung soll dafür sorgen, dass Eltern Unterstützung erhalten für die «Betreuung ihrer Kinder während der üblichen Arbeitszeiten». Die Verantwortung dafür überträgt das Gesetz den Gemeinden.

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Das Gesetz über die familienergänzende Kinderbetreuung soll dafür sorgen, dass Eltern Unterstützung erhalten für die «Betreuung ihrer Kinder während der üblichen Arbeitszeiten». Die Verantwortung dafür überträgt das Gesetz den Gemeinden. Sie müssen abklären, wie viele Eltern ihre Kinder betreut haben möchten. In der Regel passiert das mit Fragebogen an alle Eltern, erklärt Kurt Baumann, der Präsident des Verbands Thurgauer Gemeinden. In Sirnach, wo Baumann Gemeindeammann ist, hat es zwei Abklärungen gegeben. Gefragt wurde, ob und zu welchen Zeiten Bedarf besteht und ob die Interessenten mit dem vorgeschlagenen Tarif einverstanden sind. So können die Gemeinden das Angebot definieren und zum Beispiel Vereinbarungen mit Krippen oder Tageselternvereinen abschliessen. (wid)