Gemeinden entscheiden über Waldbestattungen

Wer einen Friedwald betreiben wollte, der konnte dies bis vor dem 1. Januar 2014 tun, wenn er die Erlaubnis des Waldbesitzers hatte. Erst ab 20 Bäumen brauchte es eine Baubewilligung. Um die Friedwälder auf eine rechtlich solide Basis zu stellen, hat der Kanton das Gesundheitsgesetz geändert.

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Wer einen Friedwald betreiben wollte, der konnte dies bis vor dem 1. Januar 2014 tun, wenn er die Erlaubnis des Waldbesitzers hatte. Erst ab 20 Bäumen brauchte es eine Baubewilligung. Um die Friedwälder auf eine rechtlich solide Basis zu stellen, hat der Kanton das Gesundheitsgesetz geändert. Auf dessen Basis können Gemeinden Areale für Friedwälder ausscheiden. Bevor sie dies tun, müssen sie das Forstamt anhören. Ist dieses einverstanden, können sie das Gebiet ausscheiden. Der Betreiber des Friedwaldes muss jedoch noch ein Gesuch an das Forstamt um die Bewilligung einer nachteiligen Nutzung des Waldes einreichen. Dabei geht es darum, dass gewisse Regeln beim Betrieb eines Waldfriedhofes eingehalten werden. Beispielsweise darf nur Asche, allenfalls Asche in verrottbaren Urnen, beigesetzt werden. (mvl)