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Geldstrafe für Connyland-Geschäftsführer

KREUZLINGEN. Der Geschäftsführer des Freizeitparks Connyland hat einen Strafbefehl erhalten. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen hält Erich Brandenberger der üblen Nachrede für schuldig. Dem 50-Jährigen wird eine Geldstrafe und eine Busse aufgebrummt.
Der Geschäftsführer des Connylands erhält eine Busse wegen übler Nachrede. (Bild: Keystone)

Der Geschäftsführer des Connylands erhält eine Busse wegen übler Nachrede. (Bild: Keystone)

Das deutsche Wal- und Delphinschutz-Forum (WDSF) hatte Strafanzeige gegen den Connyland-Geschäftsführer wegen übler Nachrede erstattet. Brandenberger hatte auf der Internetseite connyland.ch eine Stellungnahme zum Tod zweier Delphine aufgeschaltet. Darin erklärte er, wie dem Strafbefehl zu entnehmen ist, dass WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller bezüglich der Todesfälle dringend tatverdächtig sei.

Die Staatsanwaltschaft kam in ihrer Untersuchung zum Schluss, dass Jürgen Ortmüller nie tatverdächtig war. Deshalb sei Brandenberg der üblen Nachrede schuldig. Die Staatsanwaltschaft verhängte eine Geldstrafe in Höhe von fünf Tagessätzen zu je 150 Franken, bedingt erlassen bei einer Probezeit von zwei Jahren sowie eine Busse von 300 Franken. Zur Busse kommen die Verfahrensgebühr und Untersuchungskosten hinzu, so dass der Connyland-Geschäftsführer 885 Franken zu berappen hat.

Innert einer Frist von zehn Tagen kann er gegen den Strafbefehl Einsprache erheben. Ob er dies tun wird, war am Donerstag nicht in Erfahrung zu bringen. «Ich gebe zu dieser Angelegenheit keine Auskunft», erklärte Erich Brandenberger gegenüber unserer Zeitung.

Die Thurgauer Justiz befasste sich nicht zum ersten Mal mit den beiden Kontrahenten. So hatte der Freizeitpark die Delphinschützer seinerseits verklagt. Das Bezirksgericht Kreuzlingen entschied 2012, dass das WDSF die Delphinhaltung in Lipperswil nicht als «Tierquälerei» bezeichnen dürfe. (ist)

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