Geld und Zeit sind notwendig

FRAUENFELD. 37 Antworten hat Sandra Bachmann erhalten. Bei ihr im Amt für Volksschulen laufen die Fäden in Sachen Lehrplan 21 im Thurgau zusammen. «Die Stellungnahmen sind sehr umfassend und liefern wertvolle Hinweise», sagt sie. Stellung bezogen haben kantonale Ämter, Berufsverbände und Parteien.

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FRAUENFELD. 37 Antworten hat Sandra Bachmann erhalten. Bei ihr im Amt für Volksschulen laufen die Fäden in Sachen Lehrplan 21 im Thurgau zusammen. «Die Stellungnahmen sind sehr umfassend und liefern wertvolle Hinweise», sagt sie. Stellung bezogen haben kantonale Ämter, Berufsverbände und Parteien.

Wird als ganzes begrüsst

Erste Stossrichtungen aus den 260 Seiten haben sich bereits herauskristallisiert. «Der Lehrplan 21 als ganzes wird mehrheitlich begrüsst.» Auch dass es ein digitales Produkt sei, komme an. In einzelnen Antworten werde der Anspruch an die Schule und die Lehrpersonen als «zu hoch» bewertet. Vielfach Erwähnung findet auch, dass für die Einführung Zeit und Geld nötig sind. Die 37 Antworten sichtet Sandra Bachmann und fasst sie für den Regierungsrat zusammen. Dieser verabschiedet im Dezember seine Antwort, die an die Projektleitung des Lehrplans 21 in Luzern adressiert ist.

Nochmals eine Vernehmlassung

Im Frühling 2015 findet erneut eine breitabgestützte Vernehmlassung statt. Dann können sich Interessierte zu kantonsspezifischen Themen äussern – etwa zu den Stundentafeln und den Zeugnissen. Der Lehrplan soll im Thurgau ab August 2016 eingeführt werden. Dafür sind vier Jahre eingeplant. (seb.)

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