Gefahr von Hochwasser kann gemindert werden

MÜNCHWILEN. Es war ein Sonntagabend zum Vergessen. Und dennoch wird der 14. Juni vielen noch lange Zeit in unangenehmer Erinnerung bleiben: Ein aussergewöhnliches Unwetter liess zahlreiche Bäche in der ganzen Region innert kürzester Zeit über ihre Ufer treten.

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MÜNCHWILEN. Es war ein Sonntagabend zum Vergessen. Und dennoch wird der 14. Juni vielen noch lange Zeit in unangenehmer Erinnerung bleiben: Ein aussergewöhnliches Unwetter liess zahlreiche Bäche in der ganzen Region innert kürzester Zeit über ihre Ufer treten. Auf der Höhe von Wil wurde gar die Autobahn überschwemmt. An diesem Abend kam auch die Gemeinde Münchwilen nicht ungeschoren davon.

Wasser in Keller und Tiefgarage

In St. Margarethen wurden mehrere Keller und eine Tiefgarage mit Wasser aus dem Krebsbach geflutet. Die Schadenlage zeigt deutlich: Die in der aktuellen Gefahrenkarte aufgeführten Ereignisse sind mehrheitlich so wie erwartet eingetroffen.

Dabei zeigt sich bereits heute, dass der Zusammenfluss des Trungenbaches mit dem Krebsbach eine bedeutende Ursache der Überschwemmungen war.

Kostengünstig machbar

Die seit mehreren Jahren geplante Hochwasser-Retention entlang der Mörikonerstrasse würde die notwendige Entlastung des Krebsbaches bringen und damit die Gefahr von künftigen Überschwemmungen deutlich und kostengünstig mindern. Ausserdem könnten andere bauliche Hochwasserschutzmassnahmen wie beispielsweise Mauern und Hebungen von Strassenbrücken entlang dem Krebsbach verhindert werden. Die entsprechenden Verhandlungen mit den Grundeigentümern laufen, wie die Gemeinde mitteilt. (red.)