Gebete im Baumarkt

In seiner Ansprache am 1. August in Wagenhausen brachte Manfred Maus das Beispiel von den fünf Mitarbeitern, die sich bei ihrem Marktleiter als Moslems zu erkennen gaben und sagten, dass sie beten wollten.

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In seiner Ansprache am 1. August in Wagenhausen brachte Manfred Maus das Beispiel von den fünf Mitarbeitern, die sich bei ihrem Marktleiter als Moslems zu erkennen gaben und sagten, dass sie beten wollten. Die Fortsetzung der Geschichte liefert er auf Nachfrage: Der Marktleiter fragte in der Zentrale an, aber es gab zu dieser Thematik keine Regel. Also entschied er und stellte den Mitarbeitern einen Raum für ihr Gebet zur Verfügung.

Die Moslems wollten aber öffentlich in einem Baumarkt beten, was der Marktleiter nicht erlaubte und seine moslemischen Mitarbeiter schliesslich akzeptierten. Nach wenigen Wochen wollten die nicht moslemischen Mitarbeiter dieses Baumarktes einen Ausgleich. Schliesslich mussten sie in den Gebetszeiten die Arbeit der Kollegen übernehmen. «Ausgleich passiert. Thema erledigt – für drei Monate», sagt Maus. Inzwischen handeln diesbezüglich die Märkte jedes Landes eigene Regeln aus. (end.)