Gailingen will ein Leitbild

Nach der Eröffnung des Rheinuferparks ist Gailingen bereits wieder unterwegs zu neuen «Ufern».

Guido Elser
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Daumen hoch: Die Gemeinderäte Günter Manogg und Manfred Werner, Bürgermeister Heinz Brennenstuhl und Professor Alexander Doderer. (Bild: Guido Elser)

Daumen hoch: Die Gemeinderäte Günter Manogg und Manfred Werner, Bürgermeister Heinz Brennenstuhl und Professor Alexander Doderer. (Bild: Guido Elser)

Gailingen. Bürgermeister Heinz Brennenstuhl und sein Gemeinderat kehrten von der von Professor Alexander Doderer moderierten Klausurtagung voller Tatendrang zurück. An der genannten Tagung wurden die bestehenden Stärken und Schwächen von Gailingen nicht nur beleuchtet, sondern es wurden Wege gesucht, die Stärken weiter auszubauen und die erkannten Schwächen zu beseitigen oder zu minimieren. Dazu sagte Brennenstuhl an der Pressekonferenz im Rathaus: «Gailingen ist in vielen Bereichen bereits sehr gut aufgestellt, doch um gestärkt in die Zukunft zu gehen, müssen wir an unseren Schwächen weiterarbeiten. Und um diese Ziele zu erreichen, müssen die Gemeinde und die Bürgerinnen gemeinsam an einem Strick ziehen.

Leitbild mitgestalten

Und ähnlich wie bei der grenzüberschreitenden Rheinufergestaltung zusammen mit Diessenhofen sollen nun, wie das in der Schweiz Tradition ist, auch in Gailingen die Bürger bei der Entstehung des Leitbildes mitreden. Als Auftaktveranstaltung sind alle, denen die positive Entwicklung des Dorfes am Hochrhein am Herzen liegt, am Dienstag, den 12. Juli, um 19 Uhr in den Schlosskeller zu einem Workshop eingeladen.

Neue Themen aufgelistet

Welches könnten Themen an an diesem Workshop sein? An der Pressekonferenz nannten Brennenstuhl und Berater Professor Doderer unter anderem: Weiterausbau des jüdischen Museums, Sanierung des Ortskerns. Es soll versucht werden, die Bevölkerungszahl von gegenwärtig 3000 unbedingt zu halten. Gailingen hat den Vorteil, dass die Durchschnittsbevölkerung relativ jung ist. Auf den regen Einkaufsverkehr zwischen Gailingen und Diessenhofen angesprochen, meinte Brennenstuhl, dass nun wohl die Ansiedlung von neuen Discountern abgeschlossen sei.

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