Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

GACHNANG: Bald weiden die Kühe wieder

Vor elf Tagen brausten die letzten Motocross-Fahrer über den WM-Parcours. Nun ist dieser dem Boden ­wieder gleichgemacht. Der Auf- und Rückbau ist aber mit Kosten verbunden, gegen die das OK weiterhin kämpft.
Samuel Koch
Das Land von Landwirt Jörg Herzog in Niederwil ist nach den Motocross-Rennen wieder topfeben. (Bild: Donato Caspari)

Das Land von Landwirt Jörg Herzog in Niederwil ist nach den Motocross-Rennen wieder topfeben. (Bild: Donato Caspari)

Samuel Koch

samuel.koch@thurgauerzeitung.ch

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge: So blickt Willy Läderach als OK-Präsident auf die Motocross-WM-Rennen zurück. Einerseits schneidet die zweite Austragung der MXGP-Rennen auf der Anlage «Schweizer Zucker» in Niederwil mit insgesamt rund 30 000 Zuschauern erfolgreich ab. Andererseits ist das OK aufgrund kantonaler Auflagen gezwungen, den Parcours wie im Vorjahr wieder zurückzubauen. «So sind die Spielregeln, daran müssen wir uns halten», sagt ­Läderach. Insgesamt transportierten Bauarbeiter rund 5000 Kubikmeter Material von Jörg Herzogs Landwirtschaftsland, was rund 500 LKW-Ladungen entspricht. Alleine der Auf- und Abbau des Parcours schlägt dem OK mit rund einer Viertelmillion Franken zu Buche. Als weitere Auflage des Kantons muss das OK einen bodenkundlichen Baubegleiter beauftragen. «Er kostet ebenfalls einen fünfstelligen ­Betrag», sagt Läderach.

Diverse Debriefings sind geplant

Mittlerweile hat Landwirt Jörg Herzog sein Land wieder neu bestellt. Seine Kühe sind bereit, das Weideland wieder zu betreten. Für das OK um Willy Läderach findet bald eine Abschlusssitzung statt. In Sachen Lärmklagen habe sich seit der Veranstaltung nicht mehr viel getan. «Wir haben während der Rennen den Lärmpegel in den Quartieren Sandbühl und Hohliberg gemessen», sagt Läderach. Das hat die Gemeinde Gachnang verlangt. Klar habe man den Anlass gehört, die Immissionen seien aber zu keiner Zeit höher als 65 Dezibel gewesen. «Das ist wie normaler Strassenverkehr», sagt Läderach.

Wie das OK sitzen bald auch die kantonalen Behörden zusammen, um eine Auslegeordnung zum MXGP 2017 zu machen. Das sei aber bei einer solch grossen Veranstaltung nichts Aussergewöhnliches, heisst es beim Amt für Umwelt. Zu Erkenntnissen äussert man sich bis dato nicht.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.