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GACHNANG: 2019 ist Matthäus am Letzten

Noch zwei Jahre, dann ist Schluss. Präsident Matthias Müller hat an der Gemeindeversammlung bekanntgegeben, dass er per Ende laufender Legislatur aufhört – und es gibt noch weitere Vakanzen.
Stefan Hilzinger
Eine Stimmenzählerin sammelt die Zettel für den Entscheid über die Einbürgerung ein. (Bild: Stefan Hilzinger)

Eine Stimmenzählerin sammelt die Zettel für den Entscheid über die Einbürgerung ein. (Bild: Stefan Hilzinger)

Stefan Hilzinger

stefan.hilzinger@thurgauerzeitung.ch

Matthias Müller machte eine Kunstpause. «Jetzt seid ihr sicher alle gespannt», sagt er zu den 70 Stimmberechtigten an der Rechnungsgemeinde am Donnertagabend in Gachnang. Dann gab er bekannt, welche Gemeinderäte auf Ende der Legislatur Mitte 2019 wieder antreten werden und welche nicht mehr. Matthias Keller, Karl Ringenbach, Karin Widmer und Denis Bach wollen es nochmals wissen. Fritz Stettler und Andrea Waltenspül verzichten nach drei Amtsperioden und auch er selbst tritt nicht mehr an.

Ein Jahr nach seiner Pensionierung und nach 21 Jahren als Gemeindepräsident will EVP-Politiker Müller das Amt einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin übergeben. Schon in diesem Herbst soll eine Findungskommission fürs Präsidium ihre Arbeit aufnehmen. Der erste Durchgang der Gesamterneuerungswahlen findet am 23. September 2018 statt, ein allfälliger zweiter Wahlgang am 25. November. «So bleibt genügend Zeit für eine geordnete Übergabe», sagte Müller.

Vom Überschuss gibt es ein Jubiläumsfest

Die angekündigten Rücktritte aus der Behörde dürften am Apéro nach der Versammlung mehr zu reden gegeben haben als die traktandierten Geschäfte. Die Jahresrechnung 2016 schliesst mit einem Gewinn von 136000 Franken ab, dies bei einem Gesamtaufwand von knapp 12,5 Millionen Franken. Zum guten Ergebnis beigetragen haben unter anderem die über Erwarten hohen Steuererträge, insbesondere bei der Grundstückgewinnsteuer. Gerechnet hatte die Gemeinde mit einem Verlust von 221000 Franken. Effektiv liegt der Überschuss sogar noch höher: Die Jahresrechnung 2016 enthält zusätzliche Abschreibungen von fast 270000 Franken. Die Stimmberechtigten segneten die Jahresrechnung ohne Gegenstimme ab. Vom Jahresgewinn fliessen 80000 Franken in die Vorfinanzierung fürs Fest «20 Jahre Politische Gemeinde Gachnang» im kommenden Jahr. Der Rest (56000 Franken) wird dem Eigenkapital zugeschlagen.

Diskussionslos und einstimmig sagte die Versammlung Ja zu einem Kredit von total 205000 Franken, um die Werkleitung im Quartier Wasen im Rahmen des Baus des Glasfasernetzes zu erneuern (2. Etappe). Mit zwei Gegenstimmen ging die Einbürgerung einer vierköpfigen tamilischen Familie über die Bühne.

Baureglement im zweiten Anlauf

Neues berichtete Bauvorsteherin Karin Widmer über das Baureglement. Während der erneuten Auflage Anfang Juni gab es noch eine Einsprache. Ziel des Gemeinderates sei es nun, das Reglement auf Anfang 2018 in Kraft setzen zu können.

Wie es denn um die Zukunft der Post Islikon bestellt sei, wollte ein Stimmbürger wissen. «Ich wüsste auch gerne mehr», sagte Gemeindepräsident Müller. Er befürchte das Schlimmste, doch die Gemeinde habe noch einige Argumente im Ärmel. «Wir geben in dieser Sache sicher nicht kampflos auf».

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