Fussballer wollen Mädchen fördern

BERG. Nur wenige Mädchen spielen Fussball: Auch wenn in den verschiedenen Jahrgängen jeweils zwischen 20 und 45 Fussballtalente erfasst seien, gebe es gegenwärtig keinen Jahrgang, der über mehr als ein Mädchen verfüge.

Christof Lampart
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Paul Merz Präsident des Thurgauer Fussballverbands (Bild: Christof Lampart)

Paul Merz Präsident des Thurgauer Fussballverbands (Bild: Christof Lampart)

BERG. Nur wenige Mädchen spielen Fussball: Auch wenn in den verschiedenen Jahrgängen jeweils zwischen 20 und 45 Fussballtalente erfasst seien, gebe es gegenwärtig keinen Jahrgang, der über mehr als ein Mädchen verfüge. Das sagte David Fall, Technischer Leiter des Thurgauer Fussballverbandes (TFV), an der Delegiertenversammlung in Berg. Fall hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, noch in der laufenden Saison ein Konzept zur Mädchenförderung zu entwickeln.

Thurgauer Talentweg

Der Nachwuchs ist ihm sowieso ein zentrales Anliegen. Deshalb will er mit seinem Team und den Thurgauer Vereinen das Nachwuchskonzept optimieren. Lob hat er auch für landesweite Projekte. So ziele das Projekt FooTeCo (Fussball-Technik-Koordination) auf garantierte Einsatzzeiten für alle Junioren und auf spezielle Reglemente ab, welche das Offensivspiel förderten. Ein weiterer wichtiger Punkt sei, dass die Talente noch nicht auf fixen Positionen eingeteilt werden, sondern möglichst viele Erfahrungen sammeln können. Für alle talentierten U14-Spieler, die nicht im ersten Anlauf den Sprung in die Spitzenteams des FC St. Gallen und FC Wil schafften, sei mit dem «Thurgauer Talentweg» eine «tolle Lösung gefunden worden». Verbandspräsident Paul Merz freute sich über die Solidarität, die alle Clubs der verbandsinternen Nachwuchsförderung entgegenbrächten.

Jahresrechnung mit Gewinn

Die Rechnung 2014/2015 schloss mit einem Gewinn von 4300 Franken ab. das Eigenkapital beträgt nun 111 000 Franken. Die Rechnung sowie das Budget, das mit einem Gewinn von 4500 Franken rechnet, wurden von der Versammlung einstimmig genehmigt.