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FUSSBALL: Überläufer

Die dritte Mannschaft des FC Münchwilen wechselt geschlossen zum SC Aadorf.Erbost ist deshalb niemand, betont Münchwilen-Präsident Hans-Jörg Schmid.
Erstes Gruppenbild im neuen Trainingsanzug: Die neue Mannschaft des SC Aadorf posiert nach der Generalversammlung. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Erstes Gruppenbild im neuen Trainingsanzug: Die neue Mannschaft des SC Aadorf posiert nach der Generalversammlung. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

«Es ist schön, dass die ganze Mannschaft eine neue Heimat gefunden hat», sagt Hans-Jörg Schmid. Der Präsident des FC Münchwilen musste seine komplette dritte Mannschaft (K3) zum SC Aadorf ziehen lassen. Dort wurde die Truppe –inklusive Trainer und Betreuer– jüngst im Rahmen der Generalversammlung mit Applaus willkommen geheissen.

Als Erklärung des sehr aussergewöhnlichen Vorganges beliess es Aadorf-Sportchef Patrick Bitzer bei: «Nachdem mit dem FC Münchwilen eine weitere Zusammenarbeit aus verschiedenen Gründen nicht mehr in Aussicht stand, ersuchte das Team von Cheftrainer Leo Ceretti um eine Integration beim Sportclub Aadorf.»

Münchwilen-Präsident Hans-Jörg Schmid hingegen erklärt auf Anfrage unserer Zeitung: «Wir haben den Vertrag mit dem Trainer nicht verlängert. Aber unser K3 war eine verschworene Truppe, die unbedingt mit ihrem Trainer weitermachen wollte.»

Leo Ceretti bleibt Juniorentrainer

So sei es denn nach «ruhigen Gesprächen» zum Wechsel gekommen. «Aber wir haben alle weiterhin ein gutes Einvernehmen, das sind alles tolle Menschen», betont Schmid und sagt weiter: «Dass wir Leo Cerettis Vertrag nicht verlängerten, sagt nichts über seine Qualitäten aus. Er ist bei uns weiterhin Juniorentrainer und Ehrenmitglied.» Vielmehr sei einfach der Einjahresvertrag ausgelaufen, und der Vorstand wollte einen Wechsel –ein normaler Vorgang. Trotz des geschlossenen Abgangs von 22 Männern: Der FC Münchwilen zählt weiterhin 19 Mannschaften und 400 Mitglieder.

Gut aufgestellt ist derweil auch der SC Aadorf, wie Präsident Hans-Jörg Schaub an der besagten GV berichten konnte. 14 Teams mit über 100 Aktiven, Senioren 30+ und 40+ sowie 200 Junioren und Kinder standen im Einsatz. Und mit der Gemeinde konnte der Verein einen neuen Mietvertrag aushandeln: für das Clubhaus 1 500, für die Garderoben 2 500 und für die Aussenplätze 2 000 Franken.

Kurt Lichtensteiger, Olaf Kühne

olaf.kuehne@thurgauerzeitung.ch

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