Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Fundamentalisten vor 500 Jahren

Der Thurgau brennt: Sturm auf die Kartause Ittingen, 1524. (Bild: PD)

Der Thurgau brennt: Sturm auf die Kartause Ittingen, 1524. (Bild: PD)

Frauenfeld Der Berner Geschichtsprofessor André Holen­stein tritt mit einer provokativen These an. Heute um 18 Uhr stellt er im Gerichtssaal vom Schloss Frauenfeld zur Debatte, ob die Reformation eine fundamentalistische Revolution war. Der Abendvortrag gehört zum Jahresprogramm des Historischen Museums Thurgau mit dem Titel «Zwing & Zwang».

Luther, Zwingli und Calvin sind dieses Jahr in aller Munde. Zu Recht, schliesslich war der von den Reformatoren verursachte Umbruch weltbewegend. Nur wenigen Historikern ist es aber gelungen, die Reformation in der Schweiz so anschaulich und lebendig darzustellen wie André Holenstein. Seine Vorträge zu Zwingli gehören zu den Höhepunkten des Reformationsjahrs 2017. Dem Historischen Museum Thurgau ist es gelungen, den Zwingli-Experten nach Frauenfeld zu holen. Der Gerichtssaal ist dafür der passende Ort, denn er ist Ort des Geschehens, nämlich von Landvogt und Landgericht. Im Thurgau wurde ein teils gewalttätiger Konflikt ausgetragen zwischen Zürich und der Eidgenossenschaft. (red)

Eintritt frei, frühzeitiges Erscheinen wird empfohlen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.