Fürsorge soll im Dorf bleiben

FRAUENFELD. Wird jemand von der Sozialhilfe abhängig, muss während der ersten zwei Jahre die Heimatgemeinde die Unterstützung bezahlen. Damit soll bald Schluss sein.

Kaspar Enz
Drucken
Teilen
Die Fürsorgeämter sollen nicht mehr Geld quer durch den Kanton und die Schweiz schicken müssen. (Bild: Reto Martin)

Die Fürsorgeämter sollen nicht mehr Geld quer durch den Kanton und die Schweiz schicken müssen. (Bild: Reto Martin)

Gleich zwei Vorstösse im Grossen Rat fordern, die heutige Lösung abzuschaffen. In einem Fall soll der Weg über eine Standesinitiative führen.

Das Modell bringe nicht nur einen grossen administrativen Aufwand mit sich, sondern treffe die Gemeinden jeweils auch aus heiterem Himmel, kritisiert Silvia Schwyter, Frau Gemeindeammann von Sommeri. Doch es gibt auch Befürworter des geltenden Systems, vor allem in den Städten.

Bereits 2007 verlangte SVP-Nationalrat J. Alexander Baumann in Bern, den alten Zopf abzuschneiden. Sein Vorschlag wurde aber nicht diskutiert. Er fiel der Vorstossflut zum Opfer.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 8. Februar.

Aktuelle Nachrichten