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Für zwei Zivilstandsämter

Nachdenkliche Regierungsbank: Walter Schönholzer, Cornelia Komposch, Jakob Stark. (Bild: Andrea Stalder)

Nachdenkliche Regierungsbank: Walter Schönholzer, Cornelia Komposch, Jakob Stark. (Bild: Andrea Stalder)

Reorganisation Mit der vorgeschlagenen Reduktion der Anzahl Zivilstandsämter von heute fünf auf deren zwei hat die Regierung ein heisses politisches Eisen ins Sparpaket «Haushaltsgleichgewicht 2020» eingebaut, welches schon einmal viel zu reden gegeben hat. Und das, wie die gestrige Parlamentssitzung zeigte, auch jetzt wieder tut. Denn Regierungsrat und Grosser Rat hatten sich 2009 bereits einmal darauf geeinigt, im Kanton nur noch ein Zivilstandsamt zentral in Weinfelden zu führen – erlitten dann aber an der Urne Schiffbruch. Deshalb gibt es in jedem Thurgauer Bezirk weiterhin ein Zivilstandsamt. Nun macht die Kantonsregierung in ihrem Massnahmenpaket einen neuen Anlauf. Dass es zwei Ämter (in Frauenfeld und Amriswil) sein sollen und nicht nur eines, trug ihr Lob und Tadel ein. Damit bleibe man «auf halbem Weg stehen», monierte etwa David Zimmermann (SVP, Braunau). «Ich kann dem Regierungsrat nur gratulieren», applaudierte hingegen Bruno Lüscher (FDP, Aadorf), weil dieser den damals unterlegenen Antrag für zwei Zivilstandsämter nun doch noch durchsetzen wolle. «Besser spät als nie.» Auch Regierungsrätin Cornelia Komposch erklärte die Pläne mit der politischen Historie: «Unser Vorschlag ist nicht etwa mutlos, sondern wir respektieren den Volkswillen.» (ck)

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