Führung durch moderne Pflege in altem Gemäuer

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Der Innenhof der Klinik St. Katharinental. (Bild: Dieter Ritter)

Der Innenhof der Klinik St. Katharinental. (Bild: Dieter Ritter)

Diessenhofen 40 Mitglieder des Industrie- und Gewerbevereins Diessenhofen (IGVD) besuchten am Montag die Klinik St. Katharinental. Es referierten vier Kadermitglieder der Abteilung Rehabilitation. Seraina von Salis, Leiterin Administration, erklärte die Organisation. Die Rehabilitation verfügt über 90 Betten und betreut pro Jahr 1350 Patienten stationär. Über das Leistungsangebot orientierte Chefarzt Rehabilitation Holger Frauendorf. Mit einer Grafik zeigte er das Zusammenwirken von Mitarbeitern aus dreizehn Fachgebieten. Norbert Löffel ist Leiter der therapeutischen Dienste. Das Hauptgewicht seiner Präsentation legte er auf Gesundheit am Arbeitsplatz. Damit stiess er auf grosses Interesse, denn jeder der Gäste dieses Abends ist Inhaber eines Betriebes. Er führte in einen Raum mit Gartenwerkzeug, Staubsaugern und nachgestellten Arbeitsplätzen. Dort erklärte er, wie gesundheitsbewusstes Arbeiten geschult wird. Der Rundgang führte zu einem frei stehenden Haus im Osten der Klinik. Im Hochparterre befindet sich das Kati-Training, das Reich des Physiotherapeuten Johann Steger. Er erklärte die modernen Einrichtungen, welche von Abonnenten genutzt werden. Dann führte er seine Gäste ins Zentrum für ambulante Therapie. In sechs Behandlungskabinen und einem grossen Raum für Ergotherapie arbeiten total zwölf Mitarbeiter, davon etwa fünf mit Teilpensum.

Vom Kloster aus dem 13. Jahrhundert zur Klinik

Die Klinik St. Katharinental ist in den Liegenschaften eines im 13. Jahrhundert gegründeten Dominikanerinnen-Klosters untergebracht. 1869 wurde das Kloster aufgehoben und vom Kanton Thurgau übernommen. Bis 1970 war es ein Kranken- und Greisen- asyl, dann ein Pflegeheim. 1996 gründete die Spital Thurgau AG die Klinik St. Katharinental. Sie ist auf Reha sowie auf Langzeitpflege spezialisiert. (drd)