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Früher belächelt, heute Institution

Der Turfclub kann sich Jahr für Jahr steigern – in Sachen Mitglieder und auch bei der Gästezahl am Herbstmeeting. Und der Gesellschaftsclub ist zu einem wichtigen Träger des Rennvereins geworden.
Margrith Pfister-Kübler
Heinz Belz Präsident Turfclub Frauenfeld (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Heinz Belz Präsident Turfclub Frauenfeld (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

ISELISBERG. Abergläubisch? – Keineswegs. Die Zahl 13 erwies sich als Glückszahl für den Turfclub Frauenfeld an seiner 13. Generalversammlung. Über hundert Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Pferderennsport hatten am Donnerstagabend den Weg ins Weingut Hausammann nach Iselisberg gefunden. Präsident Heinz Belz stellte Vergleiche zwischen dem Gründungsjahr des Turfclubs 2003 und dem Berichtsjahr 2015 an: Im Jahr 2003 zählte man 110 Mitglieder, 2015 waren es 171. Als nächstes Ziel sagte er die 200-Mitglieder-Marke an. Und als es 2003 um die Rettung des Frauenfelder Herbstrenntages ging, zählte man 200 Gäste am Herbstmeeting. 13 Jahre später waren es am Herbstmeeting 480 Gäste.

Mitglieder mit Vorteilen

«Aus dem damals von vielen belächelten Projekt ist heute eine Institution geworden, die im Thurgau nicht mehr wegzudenken ist», sagte Präsident Belz strahlend. Doch trotz aller Privilegien als Turfclub-Mitglied – vom Gratiseintritt an alle Rennen auf der Grossen Allmend bis zu unentgeltlichen Trainingsmöglichkeiten auf der Rennbahn – gebe es immer wieder Austritte. Belz bedauerte, dass er sich oft mit Unternehmern konfrontiert sehe, die austreten, weil sie bei den Turfclub-Mitgliedern keine neuen Aufträge generieren konnten. «Bei uns bekommen sie was für ihr Geld – nicht wie auf der Bank», versicherte Belz. Der Turfclub unterstützt auch junge Künstler wie das Duo Luka Stamenkovic mit der 13saitigen Gitarre und Patrycja Pakiela mit der Querflöte («Live Music Now»), das an der Generalversammlung hochkarätig spielte.

Die Jahresrechnung schliesst mit einem Gewinn von 445 Franken. Kassier Benno Wismer lobte die Budgettreue. Im Jahr 2015 wurden 80 000 Franken, 2016 werden 104 000 Franken an den Rennverein Frauenfeld weitergegeben. Christoph Müller vom Rennverein strahlte.

Auf dem See mit Aeschbi

2016 ist gespickt mit Höhepunkten. Der Sommer-Gesellschaftsanlass führt zum SBW-Haus des Lernens in Romanshorn, bei der anschliessenden Schifffahrt ist TV-Mann Kurt Aeschbacher dabei. Nach den Vereinsgeschäften referierte Radiomann Ruedi Josuran über das selbst erlebte «Minenfeld Burn-out» und wie man sich wieder neu aufrichtet.

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