«Frontalangriff auf kleine Parteien»

Klar gegen das Vorhaben der FDP sind GLP, BDP, EDU und EVP. «Das ist ein Frontalangriff auf die kleinen Parteien», sagt EVP-Präsidentin Regula Streckeisen. Listenverbindungen gäben den kleinen Parteien die Chance, ebenfalls im Kantonsparlament vertreten zu sein, sagt EDU-Präsident Daniel Wittwer.

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Klar gegen das Vorhaben der FDP sind GLP, BDP, EDU und EVP. «Das ist ein Frontalangriff auf die kleinen Parteien», sagt EVP-Präsidentin Regula Streckeisen. Listenverbindungen gäben den kleinen Parteien die Chance, ebenfalls im Kantonsparlament vertreten zu sein, sagt EDU-Präsident Daniel Wittwer. GLP-Präsident Jürg Wiesli sieht keine Notwendigkeit, die Listenverbindungen abzuschaffen: Es gehe schliesslich nur um wenige Sitze, die deswegen anders zugeteilt würden. BDP-Präsident Pascal Bertschinger ist zwar gegen Listenverbindungen. Diese möchte er aber nur dann abschaffen, wenn das Pukelsheim-Verfahren eingeführt wird. Die kleinen Parteien kritisieren die FDP scharf dafür, dass sie sich in der Abstimmung gegen das Pukelsheim-Wahlsystem geäussert hat, das die Abschaffung der Listenverbindung vorgesehen hätte. Diese Kritik lässt FDP-Präsident Bruno Lüscher nicht gelten: Seine Partei habe dieses Sitzzuteilungsverfahren abgelehnt, weil es zu kompliziert sei. (wid)

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