Fritz Dummel hat viele Spuren in Steckborn hinterlassen

Zum Tod von Fritz Dummel verfasste Edi Minder aus Steckborn 2006 einen Nachruf. Kunstmaler Dummel lebte auf der deutschen Seite des Untersees in Bankholzen.

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Zum Tod von Fritz Dummel verfasste Edi Minder aus Steckborn 2006 einen Nachruf. Kunstmaler Dummel lebte auf der deutschen Seite des Untersees in Bankholzen. Während des Zweiten Weltkrieges geriet er in russische Gefangenschaft, lernte dort Maler der Münchner Schule kennen und damit richtig zeichnen. «Das hat ihm das Leben gerettet», sagt Minder. In den 50er-Jahren arbeitete Dummel als Grenzgänger in Steckborn, begann mit einfachen Malerarbeiten, verzierte aber zunehmend Schränke, Truhen oder gar Hausfassaden. Später holte Dummel ein Studium an der Kunsthandwerkerschule nach. 2002 zeigte der Höri-Maler einen Querschnitt seines Lebenswerks in der Steckborner Galerie 418. (end)

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