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Friedliche Demo mit Bier und Grillwurst

Es war kein Demo-Wetter am Samstag. Die Schönwetter-Politaktivisten sind daheim geblieben. Geklöpft hat es höchstens an der zu tief geratenen Rheinstrasse-Unterführung. Die Kantons- und Bahnpolizisten waren zu bemitleiden, wie sie da untätig am Bahnhof gestanden sind.
Mathias Frei

Es war kein Demo-Wetter am Samstag. Die Schönwetter-Politaktivisten sind daheim geblieben. Geklöpft hat es höchstens an der zu tief geratenen Rheinstrasse-Unterführung. Die Kantons- und Bahnpolizisten waren zu bemitleiden, wie sie da untätig am Bahnhof gestanden sind. Eine Hilfestellung am Passföteli-Automat und zwei Frauenfeld-Unkundigen den Weg gewiesen: Das war's dann auch schon. Katzen hat es zwar nicht gehagelt. Aber bis zur vorbildlichen Willkommenskultur braucht es definitiv noch 15 Grad mehr auf dem Thermometer.

Fast menschenleer auch die Begegnungszone. Verständlich. Will ja niemand brandschatzenden Demonstranten begegnen. Konnte ja keiner wissen, dass es so ruhig bleibt. Nur eine kleine Gruppe beim Sämannsbrunnen hält einsam die Stellung. Unter dem kleinen Zelt finden die allerletzten Seelen Unterschlupf. Auf einem Grill brutzeln Würste. Es gibt Bier. Ist das die freikirchliche Gassenarbeit, die vom Lindenpark hierhin gezügelt ist? Nein, wohl eher grüne Friedensaktivisten. Überall grüne Flugblätter. «Keine Angst, unsere Standaktion ist bewilligt», erzählen die friedlichen Demonstranten – und dass sie von einer Volkspartei seien. Sei's, wie's ist. Eine Wurst hätte man jetzt auch noch unbewilligt verdrückt.

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