Freude über neue Halle

WAGENHAUSEN. Mit der dreitägigen Einweihungsfeier haben die Kaltenbacher die neue Turnhalle und Aula seiner öffentlichen Bestimmung übergeben. Investiert wurden 3,2 Millionen Franken.

Margrith Pfister-Kübler
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Da gab es noch etwas ins Kässeli: Gemeindeammann Harry Müller überreicht einen 20 000-Franken-Check an Schulpräsident Daniel Vetterli. (Bilder: Margrith Pfister-Kübler)

Da gab es noch etwas ins Kässeli: Gemeindeammann Harry Müller überreicht einen 20 000-Franken-Check an Schulpräsident Daniel Vetterli. (Bilder: Margrith Pfister-Kübler)

Das Turnhallenprojekt Kaltenbach ist nach mehrjährigem Prozess erfolgreich umgesetzt. «Eine Erfolgsgeschichte. Wir können uns alle gegenseitig gratulieren», sagt Daniel Vetterli, OK- und Präsident der Schulgemeinde Wagenhausen-Kaltenbach. Am Freitagabend wurde mit 220 geladenen Gästen gefeiert. Am Samstag zeigten die Vereine bis spät in die Nacht mit kreativen Einsätzen, was sie drauf haben. Gestern Sonntag wurde mit dem ökumenischen Gottesdienst ein besinnlicher Akzent gesetzt, bei dem die Musikgesellschaft Eschenz spielte, bevor es zum Brunch bei den Landfrauen ging. Rund 800 Besucher kamen an den drei Einweihungstagen. «Auch die Aula war durchgehend gut besucht, die Vereine sind sehr zufrieden», so Vetterlis Bilanz.

Über die Grenzen

Die gemeinde- und kantonsübergreifende Zusammenarbeit spiegelte sich auch in der Gästeschar. Unter anderen war auch Steins Stadtpräsident Franz Hostettmann mit Stadträten gekommen, ebenso der Eschenzer Gemeindeammann Claus Ullmann. Wagenhausens Gemeindeammann Harry Müller: «Freude herrscht. Es war eine grosse Teamleistung» und er gratulierte allen fürs konsequente Durchhalten. Müller liess nochmals Geld sprudeln, genau 20 000 Franken, die Hälfte von 40 000 Franken, die er in Verhandlungen mit der Raiffeisenbank Untersee und Rhein, ausgehandelt hat, weil diese zum Ärger der Gemeinde ihren Standort Wagenhausen aufgegeben hat. Die Politische Gemeinde gab eine Million an den Hallenbau.

«Super», lobte Bürgerpräsident Christoph Isler den Bau; die Bürgergemeinde hat einstimmig 100 000 Franken gespendet. Auf einer riesigen Sponsorentafel sind alle, und es sind viele, verewigt.

«Sie haben allen Grund sich zu freuen», sagte Peter Bär, Chef Sportamt Thurgau. «Hier hat der Kanton gern Standortförderung betrieben.» Martin Ledergerber, Präsident des Handballclubs Kaltenbach schmunzelte vor sich hin. Er war der Mann, der an vorderster Front für die neue Halle gekämpft hat.

Sketch und Hallen-Boogie

Ein Höhepunkt des Freitagabends war der Auftritt eines Malers alias Ruedi Wild, der noch einen Fleck ausbessern sollte – ein pointenreiches Kabarett im Dialog mit Moderator Hanspeter Weder. Der Turnhallen-Boogie des Schülerchors brachte die Halle zum Beben. Architekt Roland Hofer vom Büro Goetz Partner Architekten AG überbrachte OK-Präsident Daniel Vetterli Hallenbau-Bastelbögen.

Lehrer Ruedi Wild bot als Maler, der noch einen Fleck in der neuen Halle ausbessern sollte, eine höchst amüsante Show.

Lehrer Ruedi Wild bot als Maler, der noch einen Fleck in der neuen Halle ausbessern sollte, eine höchst amüsante Show.