Fremdsprachen verteidigt

FRAUENFELD. Das Sprachenkonzept für die Thurgauer Volksschule dürfe sich nicht einseitig auf die Anforderungen potenzieller Lehrstellen konzentrieren. Die Volksschule habe einen ganzheitlichen Bildungsauftrag, und Fremdsprachen gehörten zur global vernetzten Welt.

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FRAUENFELD. Das Sprachenkonzept für die Thurgauer Volksschule dürfe sich nicht einseitig auf die Anforderungen potenzieller Lehrstellen konzentrieren. Die Volksschule habe einen ganzheitlichen Bildungsauftrag, und Fremdsprachen gehörten zur global vernetzten Welt. Das schreibt die Regierung auf eine Einfache Anfrage von GP-Kantonsrat Josef Brägger (Amriswil). Er hat darin seine Befürchtung geäussert, dass die Fremdsprachen zugunsten von Mathematik und Werken abgebaut werden. Dies, weil der der Schweizerische Gewerbeverband ermittelt hat, dass in 60 Prozent aller Lehrberufe Fremdsprachen nicht nötig seien. Laut Thurgauer Regierung haben Lehrstellenprofile, wie sie der Gewerbeverband erarbeiten lässt, keinen Einfluss auf den Lehrplan. Sie seien eine Orientierungshilfe für die Berufswahl. (wid)